Hessischer
Seglerverband e.V.






























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Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2012

16. Mai 2012

Jetzt wissen wir, wo die Optimisten sind!!!

Nachdem wir im vergangenen Jahr gerade einmal mit elf Optimisten eine B Regatta veranstalten konnten, stellte ich in meinen Bericht die Frage „Wo sind all die Optimisten hin?“. Als positive Antwort kamen in diesem Jahr am 12.05./13.05. zwanzig Optimisten A und siebzehn B an die Niddatalsperre bei Schotten zum Vogelsberg Cup 2012. Der Wasser- und Fischereisportclub richtete in diesem Jahr auch die zweite Wertungsserie zur Hessenmeisterschaft aus.

Die Sieger der Hessenmeisterschaft Optimist A von links 2. Platz Leonard Zacher WSVB-L, 1. Platz Felix Laukhardt SCU, 3. Platz Victor von Canstein  SGK Bei etwas drehenden Winden konnten am Samstag zwei Wettfahrten gesegelt werden. Die Wettfahrtleitung hielt die Segler zwar zu einer dritten Wettfahrt in Startbereitschaft, doch leider schlief der Wind nach 17:30 Uhr ein. Am Sonntag konnten dann bei gleichmäßigeren und stärkeren Winden noch zwei Wettfahrten gesegelt werden.

Sieger des Vogelsberg Cup 2012 wurde bei Opti A Robin Todt von der Segel- Vereinigung Wuppertal, zweiter Sieger Opti A Jan-Paul Blum vom Segelclub Nord Saar und dritter Sieger Leonard Alberty vom Segelclub Clarholz. Bei Opti B siegte Jan M. Briese vom Segelsportclub Kahl, zweiter Sieger Niklas Henke vom Segelverein Biblis und dritte Siegerin Caroline von Schleinitz vom Hanseatischen Segelsportclub Frankfurt. Bester Hesse bei Opti A wurde Felix Laukhardt auf Platz 6 vom Segelclub Undine Offenbach, der damit auch die Hessenmeisterschaft gewann. Bei Opti B wurde Niklas Henke vom Segelclub Biblis Hessenmeister.

Die erste Wertungsserie der Hessenmeisterschaft wurde im Herbst auf dem Langener Waldsee ausgesegelt. Der WFC – Schotten freute sich wieder, ein so großes Optifeld an der Niddatalsperre zu haben. Es ist toll, dass die Aufbauarbeit der letzten Jahre in Hessen Früchte trägt und wieder starke Opti-A und -B Felder in Hessen zusammen kommen.

Marcus Pfeiffer (Wasser- und Fischereisportclub Schotten), Foto Barbara Schnaas

 

 

15. Mai 2012

Ideale Bedingungen beim Segeln auf dem Rhein

Zum sportlichen Wettkampf um die Wiesbadener Stadtmeisterschaft 2012 im Segeln trafen sich am 12. und 13.5.2012 die Wassersportler aus den Der spätere Sieger auf Raumschotskurs Segelvereinen des Rheingaus. Ausgerichtet wurde die Regatta traditionell vom Wiesbadener Yacht-Club WYC. Bei reichlich Sonne und Windstärke 3 herrschten ideale Bedingungen, als die 37 Boote an den Start gingen. In drei Startgruppen unterteilt, nahmen Boote der Klassen Shark 24, Sprinta Sport, Karavel, J22 Ausgleicher und Jollen Ausgleicher an insgesamt drei Wettfahrten teil. Stadtmeister 2012 Yachten wurde die Rennyacht Esse 850 „Firlefranz“ mit Franz Schollmayer, Hans Wolf Holland und Detlef Erntner, Stadtmeister 2012 Jollen wurde wie auch schon im Vorjahr die „Rieslingzauber“ mit Konstantin Mehl.

Text und Bild: Regine Simon

 

 

15. Mai 2012

Hessenmeister kommen vom DSC-L: Jonas Ballenberger u. Erik Techen

Es meldeten und segelten 16 Boote für den 2. Lauf zur Hessenmeisterschaft 2012 und der Ranglistenregatta der 420er auf dem Revier des Dreieich-Segel-Clubs-Langen (DSC-L) am 28./29. April.

Die Wettfahrtleitung mit Jürgen Dietrich vom DSC-L schaffte es 4 Wettfahrten zu segeln, jeweils 2 am Samstag und Sonntag. Gerade am Samstag tat sich der Wind gegen 14 Uhr etwas schwer. Die Seglerinnen u. Segler waren zwar auf Ausreiten war angesagt an beiden Tagen dem Wasser, aber an einen vernünftigen Start konnte erst gegen 15.30 gedacht werden. Das führte dann dazu, dass die Mannschaften erst gegen 18.00 Uhr wieder an Land kommen konnten. Es sah nach dem einen oder anderen Protest aus, doch wurde bei der Wettfahrtleitung dann doch kein Protest gemeldet und brauchte deshalb auch nicht entschieden zu werden.

Der Wind frischte am Sonntag gegenüber dem Samstag auf, das führte zu teilweise sehr anspruchsvollem Segeln in Boen bis Bft 5. Es gingen einige Boote um, konnten aber aus eigener Kraft weitermachen.

Die jeweiligen Ergebnisse:

Pokalregatta Rangliste: Die Crew aus Erlangen (SGE) siegte mit 115 Punkten mit den Plätzen 5 (Streicher) 2,1 u.1. vor Marie Mervelede u. Johanna Braun Yachtchlub Lister (YLC) mit 107 Punkten. Auf den 3. Rang kamen Annika Mervelede und Philipp Braun ebenfalls YLC mit 100 Punkten.

Hessenmeister wurden in der Klasse bis 19 Jahre: Robert Landgrebe u. Colin Hurst von der Seglergemeinschaft Kassel (SGK) ganz knapp vor Rosa Hanig u. Zoe Lange vom Frankfurter Yachtclub (FYC). Auf den dritten Rang fuhren sich Franziska Witzel u. Morian Härtl (ebenfalls FYC).

Gesamt-Hessenmeister wurde: Jonas Ballenberger u. Erik Techen vom Dreieich-Segelclub-Langen (DSC-L) vor Rosa Hanig u. Zoe Lange FYC und Laura Ballenberger u. Oliver Jedynak (DSC-L) auf dem 3. Platz.

Auch hier trennten die Mannschaften nur wenige Punkte.

Das Wochenende verlief harmonisch. Die Küche konnte alle Teilnehmer mehr als ausreichend sättigen. Bei der Siegerehrung am Sonntag waren auch Gäste gekommen. Die Ehrung der Hessenmeister nahm der Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Reinhard Fuhr, vor.

Text und Fotos Michael Kalis, DSC-L.

 

 

13. Mai 2012

Schwertzugvogel Ranglisten Regatta um den Mengwurstorden 2012

Ein quantitativ schwaches aber qualitativ hochwertiges Feld traf sich mit gerade einmal den geforderten zehn Ranglistenseglern am 28./29.04. an der Niddatalsperre zu Schotten (Vogelsberg) zur Ranglistenregatta und ersten Wertungsserie zur Süddeutschen- und Hessenmeisterschaft. Sogar der deutsche Meister war aus Hannover angereist, um den begehrten Mengwurstorden (eine Oberhessische Spezialität aus Blut- und Leberwurst) zu ersegeln.

Die erste Wettfahrt war geprägt von schwachen (1-2 Bft.) und teilweise sehr drehenden Winden, aber reichlich Sonne. Bei mehr Wind (3-4 Bft.) aber nicht weniger drehend konnte am Samstag auch eine zweite Wettfahrt gesegelt werden. Der Abend wurde traditionell typisch hessisch mit Rippchen und Kraut sowie viel Freibier begangen. Am Sonntag wurde ein dritter Lauf gestartet, aber wieder abgeschossen, nachdem der Wind einschlief. Nach warten auf Wind Schwertzugvögel beim Start konnte leider keine dritte Wettfahrt mehr gestartet werden.

Die Deutschen Meister Axel Fischer und Michael Müller, die für den Segelclub Traben-Trabach (Rheinland Pfalz) starteten, konnten mit zwei Siegen am Samstag den Gesamtsieg einfahren. Auf den zweiten Platz segelten Hans Flemming und Frank Schröder, die für den Segelclub Staffelsee (Bayern) starteten. Beste hessische Mannschaft wurde das Team Christian Flemming und Carsten Stubenrauch vom Dreieich Segelclub Langen auf Platz 4, dicht gefolgt vom Team Marcus Pfeiffer und Sabine Schulz vom Wasser- und Fischereisportclub Schotten.

Die zweite Wertungsserie zur Hessenmeisterschaft wird im Herbst am Langener Waldsee beim Dreieich Segelclub Langen ausgetragen. Zur Siegerehrung wurden auch Mengwürste für die beste gemischte Mannschaft, die weitgereistete Mannschaft, sowie die letztplatzierte Mannschaft ausgegeben. Die ersten fünf Mannschaften bekamen Pokalpreise in Form eines Messing Zugvogels.

Marcus Pfeiffer (WFC – Schotten), Foto Barbara Schnaas

 

 

27. April 2012

Kräftiger Wind sorgte für spannende Wettfahrten

Am Wochenende war es endlich wieder soweit, nach der langen Winterpause fand die erste Veranstaltung im Segelclub Inheiden e.V. am 21. und 22. April statt. Bei nasskaltem Aprilwetter konnte die Wettfahrtleitung Klaus-Dieter Lachmann und Peter Klinkerfuß die angereisten 36 Kinder im Alter zwischen 9 und 14 Jahren begrüßen. Zur Freude der Eltern wurde auch in der Gruppe A die notwendige Anzahl von 12 Seglern nicht nur erreicht, sondern mit 21 deutlich überschritten. In der Gruppe B waren 15 Segler am Start. Neben den Teilnehmern weiterer hessischer Vereine waren wieder Teilnehmer aus dem Saarland, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg vertreten.

Großer Andrang nach 4 spannenden Wettfahrten Nach der Steuermannsbesprechung am Samstag ging es auch schon zeitig auf das Wasser und bei – für hessische Verhältnisse sehr kräftigen – 3 bis 5 Windstärken, konnten bereits die ersten beiden Wettfahrten stattfinden. Aufgrund der zahlreichen Böen war es nicht nur auf dem Schiff sehr kühl, manche Segler kamen auch mit dem noch recht frischen Wasser in Berührung, bei der einen oder anderen Kenterung. Es war somit ein absolut zufriedenstellender erster Tag - aus Sicht der Segler und Eltern aber auch der Veranstalter vom Segelclub Inheiden. Am Sonntag waren bei guten aber regnerischen Bedingungen mit 2 bis 3 Windstärken ebenfalls 2 Wettfahrten möglich. Zum Mittag hin hat der Wind aber ein wenig nachgelassen, so dass zum Ende der zweiten Wettfahrt eine Bahnverkürzung angesetzt werden musste.

In der Gruppe A konnte sich der Baden-Württembergische Landesmeister Paul Jannik Haufe vom Yachtclub unter Teck mit einem guten Abstand zu seinen Mitseglern absetzen. Auf Platz zwei landete Felix Laukhardt vom hessischen Segelclub Undine, knapp vor Inga-Marie Hofmann vom Düsseldorfer Yachtclub in Nordrhein-Westfalen. In der Gruppe B waren die drei vorderen Segler dichter beieinander. Caroline von Schleinitz vom Hanseatischen Segel Sport Club in Frankfurt sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von den beiden Nordrhein-Westfälischen Seglern Christian Heyne vom Yacht-Club Bayer Leverkusen auf Platz zwei und Kira Odenthal vom Segelclub Ville auf Platz 3.

Die Inheidener Segler platzierten sich wie folgt:

Gruppe A

17. Sebastian Steinmeier

21. Laura Blumenthal

Gruppe B

6. Max Vehling

Frank Eiser, (Foto Gert Nab)

 

 

25. April 2012

Der Ederseepokal der internationalen H-Boot Klasse geht nach Düsseldorf.

Bei wechselnden Winden mit 3 Windstärken und Schauerböen kämpften 13 Teams am 21./22. April um den Sieg beim diesjährigen Ederseepokal.

Mit 3 Siegen in 4 Wettfahrten gewann am Ende Knut Viehweger vom Yacht Club Lörick (Düsseldorf) mit Jutta Eick vom Biggesee und Karl Suck vom Segel Club Edersee. Die Siege waren hart umkämpft und die Entscheidung fiel erst auf dem letzten Vorwindkurs.

Die erste Wettfahrt konnte Dirk Stadler und Rogger Lübbe vom Simsee (Bayern) mit Philipp Behrendt vom Edertaler Segelverein noch für sich entscheiden. In der anschließenden Wettfahrt belegte das Team den zweiten Platz. Zu diesem Zeitpunkt lag die Mannschaft Heinrich Hauer und Jennyfer Zwiener vom Edertaler-Segelverein mit Andreas Happich von der Segelsportgemeinschaft Edersee noch gut im Rennen um eine vordere Platzierung.

Die Entscheidung sollte erst in der vierten Wettfahrt am Sonntag fallen.

Bei besten Windverhältnissen wurde unterhalb von Schloss Waldeck gesegelt. Lange war der Sieg in der entscheidenden Wettfahrt offen, da 4 Teams bis zum Schluss um den Sieg segelten. Das Team von Knut Viehweger konnte erst am Ende in Führung gehen und einen knappen Vorsprung vor der Mannschaft von Dirk Stadler ins Ziel retten.

O. Draude, J. Rohrbach, M. Meissner (ESV, SCE, YCBayerl.) Der Tagessieg war gleichzeitig der Gesamtsieg vor der Mannschaft aus Bayern. Auf dem dritten Platz folgte mit Peter Poensgen, Silke Poensgen und Conny Deertz ebenfalls eine Mannschaft aus Düsseldorf. Die Mannschaft Heinrich Hauer, Andreas Happich und Jennyfer Zwiener verpassten in der letzten Wettfahrt eine bessere Platzierung und landeten am Ende als bestes Team vom Edersee auf Platz 5.

Der gastgebende Edertaler Segelverein war, nachdem 2011 auf Grund von Wassermangel und Flaute nicht gesegelt werden konnte, froh über eine gelungene Veranstaltung, die von allen Teilnehmern viel Lob bekam.

Im Juni findet die Flottenmeisterschaft statt, die gleichzeitig zur Hessenmeisterschaft 2012 zählt. Hier hofft man auf weitere Teilnehmer vom Edersee, guten Wind und viel Wasser unterm Kiel.

Oliver Draude, Fotos Volker Genau

 

 

24. April 2012

Hochheimer Segelsaison eröffnet!

In Hochheim stehen die Segelboote seit geraumer Zeit wieder auf ihrem Platz am Mainweg und der Steg ist wieder im Wasser.

Am Sonntag, dem 22.04. lud der Club dann um 11:00 Uhr zum Start der Riesling-Regatta – das Ansegeln des Segelclub Hochheim. Am gleichen Wochenende gab es bereits schon die erste Auswärtsregatta der Conger-Klasse und der Fertigmachen zum Start Beginn der ein-wöchigen Praxisschulung im Emsland. Trotzdem standen insgesamt 11 Boote zum Start bereit, als der 2. Vorsitzende des Vereins, Mathias Zeiss, die Segler und die neue Saison begrüßte und das obligatorische Glas Sherry in dem Main vergoss; ein alter Seglerbrauch an Rasmus, der Herr über alle Meere, Flüsse, Seen, Teiche, Tümpel etc.

Der Wind ließ dieses Jahr keine Wünsche offen. Regattaleiter Rüdiger Bos konnte gegen 11:30 die Wettfahrt starten und 7 Jollen sowie unser Nachwuchs mit 4 „Optimisten“ segelten in die neue Saison und kamen auch sicher wieder an den heimischen Steg zurück.

Rainer Kaus und Reiner Zey konnten als Sieger den namensspendenden “Riesling“ aus der Hand der Regattaleitung in Empfang nehmen. Platz 2 belegten Simon Donhauser mit Justus Theis und Thomas Hartmann; Platz 3 ging an Daniel und Luis Süßmann. In ein paar Tagen ist wieder Wochennde und am 12./13. Mai 2012 die nächste Regatta, der Conger Cup…

Text und Foto Friederike Hohmann

 

 

23. April 2012

Hessische Optisegler am Gardasee erfolgreich

Während der Osterfeiertage fand die weltgrößte Optimistenregatta, das Lake Garda Meeting, in Riva am Gardasee statt. Mit 1055 Optiseglerinnen und Seglern aus 27 Nationen schaffte es diese Regatta 2012 ins Guinnessbuch der Rekorde als die Regatta mit den meisten Teilnehmern einer Bootsklasse.

Für den beim Offenbacher Segelclub Undine segelnden Felix Laukhardt hatte der HSeV eine Trainingskooperation mit der niedersächsischen Kadergruppe vereinbart. Bereits am Samstagmorgen, dem ersten Ferientag, um 9:30 Uhr starteten die Seglerinnen und Segler dieser Trainingsgruppe bei kräftigem Vento im Sonnenschein vor einer traumhaften Alpenkulisse. Müde von der nächtlichen Felix Laukhardt vor der traumhaften Alpenkulisse des nördlichen Gardasees Reise aber motiviert kämpfte sich Felix durch die beiden mehrstündigen Trainingseinheiten mit anschließendem Dauerlauf und Nachbesprechung des ersten Tages. An den weiteren Trainingstagen waren die Zwölf- bis Fünfzehnjährigen fünf bis sechs Stunden ohne Unterbrechung auf dem Wasser mit Verpflegung aus der wasserdichten Tonne in der kurzen Windpause zwischen Vento (Nordwind) und Ora (Südwind) oder in einer windgeschützten Bucht. Bei meist kräftigem Wind zwischen 4 und 6 Bft. konnten viele Manöver und Situationen effektiv geübt werden. Die kritische Nachbesprechung an jedem Abend brachte die Seglerinnen und Segler gut voran.

Nach einem nahezu windfreien und regnerischen Regenerationstag am Mittwoch startete am Gründonnerstag der Wettkampf. Um der riesigen Zahl der Boote Herr zu werden, wurden die 807 Junioren (11-15 Jahre) in fünf Startgruppen eingeteilt, bei den 236 Cadetti (Jahrgänge 2000 und jünger) gab es zwei Startgruppen. Zur Kontrollierbarkeit wurde bei den Junioren mit einer Vorstartlinie und einer Startlinie sowie einem einfachen aber sehr langen Trapezkurs gearbeitet. Auch für die etwa 100 Trainerboote gab es klare Bereiche, in denen sich diese aufhalten durften. Für die Zuschauer war ein in den steilen Bergen auf etwa 400 m über dem Gardasee gelegener Ort ein toller Platz, um einen Überblick über das Rennen zu erhalten. Vom Hafen aus war nur ein nahezu lückenloser Streifen aus weißen Segeln vor den Felsen erkennbar. Vorher und nachher verteilten sich die Segler auf die verschiedenen Häfen im Norden des Gardasees. Auch die niedersächsische Trainingsgruppe sowie die hessischen Segler kampierten in Torbole, dem Nachbarort. Ergebnisse, Gruppeneinteilungen und Informationen konnten kurzfristig im Internet abgerufen werden, Aushänge wurden neben dem ausrichtenden Club in Riva zudem in den größeren Segelclubs in Torbole veröffentlicht.

Für die Seglerinnen und Segler war die Regatta ein harter Saisonauftakt. Teilweise mussten die Jugendlichen vier Stunden auf dem Wasser auf passenden Wind warten, bis endlich bis zu drei Wettfahrten bei 4-5 Bft durchgeführt werden konnten.

Bereits am ersten Wettkampftag zeigte das effektive Training mit den Niedersachsen bei Felix Laukhardt großen Erfolg, der in der dritten Wettfahrt in dem internationalen Teilnehmerfeld einen Tagessieg in seiner Startgruppe erringen konnte. Aufgrund weiterer ansehnlicher Platzierungen konnte sich Felix als bester hessischer Segler für die zweitbeste Startgruppe, das Silver-Fleet, am Finaltag qualifizieren. Im Silver-Fleet konnte Felix mit einem 107. Platz abschließen, was einem überraschend guten 269. Platz in der Gesamtwertung entsprach.

Die weiteren hessischen Seglerinnen und Segler platzierten sich wie folgt: Kim-Christjan Sator konnte sich im Pearl-Fleet, der fünften Startgruppe, einen 3. Platz sichern, der Platz 649 in der Gesamtwertung entspricht. Kim konnte sich im Verlauf der Regatta steigern und vor allem bei dem sehr starken Wind am Finaltag punkten. Katharina von Schleinitz hingegen hatte Probleme mit den Bedingungen und blieb mit einem 756. Platz hinter ihren Möglichkeiten zurück. Caroline von Schleinitz belegte bei den Cadetti einen 165. Platz. Gleich am ersten Wettfahrttag hatte Caroline mit Materialproblemen zu kämpfen.

Aber das Erlebnis dieses tollen und sehr gut organisierten Events war einfach einzigartig!!!

Doris Laukhardt

 

 

21. April 2012

Der Dreieich Segelclub-Langen war wieder Ziel vieler Laser-Segler

Am Wochenende den 14. und15.4.2012 begann auf dem Langener Waldsee die Regattasaison mit der Bootsklasse „Laser“. Mit 39 Teilnehmern war wieder ein großes Feld angetreten, das hat in Langen seit vielen Jahren Tradition. In diesem Jahr hatte sich im Verhältnis zum letzten Jahr nur die Zahl der „Laser Standard“ verringert. 22 Teilnehmer dieser Klasse waren am Start. Die Laser Radial kamen mit 16 Booten genau wie letztes Jahr. Dierk Conrad, amtierender Hessenmeister der Korsar, vom DSCL übernahm die Regattaleitung.

Der Samstag brachte 2 durchgeführte, gewertete Wettfahrten. Der Wind drehte sich relativ heftig bei Bft. 2 bis 3. Es gab trotzdem keine Proteste durch Segler. Der Sonntag brachte etwas stärkeren Wind teilweise bis 4 Bft. mit etwas leichteren Drehern.

Laser Radial v.l.n.r. 3. Platz Oliver Jorg,1. Platz Maximilian Henrik Müller, 2. Platz Eva Deichmann Insgesamt war die Regatta durchaus sportiv. Das Revier lässt lange Bahnen zu, es wurde Rumpf an Rumpf gekämpft. Bei den „Standard Lasern“ wurde es besonders knapp. Die Streichergebnisse wurden für den Sieg gebraucht, der Abstand vom 1.Platz bis zum 4. Platzt waren nur 3 Punkte. Der Radial Sieger konnte mit 4 Punkten gegenüber 7 Punkten auf dem 2. Platz souveräner den Sieg nach Hause fahren. Die Teilnehmer kamen z.B. aus Gießen, Roxheim, von der Bergstraße, aus Leverkusen, vom Edersee, aus Kaarst (NRW), aus Eich, Rastatt u. Worms, sowie vom Biggesee.

Auf dem Treppchen standen bei den Laser Standard: 1. Platz Dennis Leukel vom Yacht Club Lister/Biggesee, 2. Platz Claus Wimmer vom Segelclub Laacher See Mayen und 3. Platz Friedrich Roth vom Schwimm-Club Niederrad. Alle diese Segler sind seit vielen Jahren auch in Langen und fast immer in den vorderen Bereichen gesegelt.

Bei den Laser Radial erreichten den 1. Platz Maximilian Henrik Müller vom SC Eich, den 2. Platz Eva Deichmann vom Wassersportverein Bergstraße und den 3. Platz Oliver Jorg vom DSC-Langen.

An beiden Tagen fühlten sich die Gäste gut versorgt. Vor und nach den Wettfahrten konnte im Clubhaus und auf der Terrasse geklönt werden, Segler verabredeten sich bereits für weitere Regatten in dieser Saison. Die Lasertruppe kennt sich und trotzdem oder gerade deshalb stoßen frische, jüngere Seglerinnen u. Segler immer wieder dazu.

Michael Kalis, Foto Kalis

 

 

19. April 2012

Die Laser trainieren auf dem Bibliser Riedsee

In der zweiten Osterferienwoche fand das erste der für 2012 geplanten Lasertrainings unter Leitung von Eva Deichmann beim Segelclub Biblis statt. Insgesamt sieben jugendliche Lasersegler/innen nahmen an dem Training am Bibliser Riedsee teil, eine sehr erfreuliche Zahl für den hessischen Seglerverband.

Am Nachmittag des Ostersonntags fand die erste Wassertrainingseinheit bei mäßigen 2 Bft. statt. In den nächsten Tagen frischte der Wind jedoch auf 3-5 Windstärken auf, so wurde das Training für die meisten Segler ein nasses Vergnügen. Trotz allem zeigten die Jugendlichen Kampfgeist, wenngleich jeder froh war, sich abends am Ofen des Bibliser Clubhauses wieder aufwärmen zu Entspannung auf dem Wasser. Im Hintergrund das Vereinsheim des Segelclubs Biblis e.V. können. Nach drei Tagen mit sehr gutem Wind ließ das Wetter die Truppe jedoch ein bisschen im Stich, es war nur noch wenig Wind oder sogar Flaute, umso wichtiger war jetzt, das bisschen Wind, das vorhanden war, perfekt zu nutzen, sodass die Segler an einem Abend sogar noch einmal nach dem Abendessen, als plötzlich ein schöner Wind einsetzte, segeln gehen wollten.

Neben dem Training auf dem Wasser, das hauptsächlich Start-, Fahr- und Manövertechnik enthielt, gab es abends auch noch Theorieeinheiten über unterschiedliche Themen wie Ausdauertraining, Regelkunde oder Kleinraumtaktik. Am Ende der Woche konnte man bei allen Seglern erkennen, dass sie sich verbessert und dazu gelernt hatten.

Das nächste Lasertraining des HSeV findet an Fronleichnam statt, alle jugendlichen Lasersegler sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Der Hessische Seglerverband sagt in diesem Zusammenhang vielen Dank an den Segelclub Biblis, dass er dem HSeV sein Vereinsgelände zur Verfügung gestellt hat.

Eva Deichmann

 

 

18. April 2012

Hessische Kaderoptis machen das Mittelmeer unsicher

In den Osterferien 2012 ging es für die hessischen Optis zum Training diesmal wieder ans Mittelmeer, nach Hyères. Dabei waren Eric und Björn Fischer, Victor und Julia von Canstein, Laura Blumenthal und Antonia Gfrörer und als Trainer der LJO Reinhard Linke und Henrik Simon. Es herrschte fast perfektes Wetter, neben einem Regentag nur Sonnenschein und Wind von Flaute bis zu 27 Knoten. Dies bescherte den Kleinen insgesamt fast 50 Stunden Wassertraining.

„Das war gut“. Die Trainingsgruppe. Hinten LJO Reinhard Linke (m.) und Henrik Simon (re.). Die Gruppe wohnte mit den Familien in Hütten auf dem Campingplatz. Schon vor dem Frühstück dann obligatorisch Frühsport, danach um 9:00h Besprechung und anschließend ca. 2½ Stunden auf dem Wasser, nach dem Mittagessen nochmal 2½ Stunden auf dem Wasser und Cool-down.

Lay-day war für Donnerstag geplant, doch der LJO Reinhard Linke hatte die Idee, Go-Kart fahren zu gehen; das ging aber nur mittwochs. Also Mittwochvormittag Training, nachmittags Go-Kart fahren und dafür Donnerstag morgens Training. Der einzige Regentag machte einen Strich durch die Rechnung. Go-Kart-fahren war outdoor und im Regen nicht möglich, aber Segeln im Trockenanzug schon. Also doch Mittwochs Segeln und Donnerstag ganz frei.

In der zweiten Woche musste die Hälfte der Gruppe leider nach Hause. Zu dritt konnte die Restmannschaft zwar keine großen Wettfahrten machen, aber die Trainer konnten besser auf Trimm und Taktik achten.

„Insgesamt war es ein super Training bei dem wir viel Neues gelernt haben“ so der Kommentar der Teilnehmerin Antonia Gfrörer, die restlichen Teilnehmer und die Eltern stimmten zu.

Text Günther Probst, Foto Christian Fischer

 

 

16. April 2012

Optis auf dem Langener Waldsee

Im März fand beim WSV Langen auf dem Langener Waldsee ein offenes Segeltraining für Optimisten statt, das gleichzeitig als Wassertraining für Trainerassistenten genutzt wurde. Bei wunderschönem Sonnenschein und einer leichten Brise konnten wir am Samstag aufs Wasser gehen. Ungewöhnlich war die große Anzahl an Trainerassistentenanwärtern. Eigentlich waren es mehr Trainer als Opti-Segler. Es hatte zu mindestens den Anschein. Denen wurde auch bald sehr kalt und sie haben es ohne heißen Kaffee auf ihren Booten kaum ausgehalten.

Das Training lief wie gewohnt ab, es gab jedoch eine Besonderheit. Da es ein offenes Training war, gab es für jüngere Nachwuchssegler die Chance, mit uns „Oldies“ zusammen zu trainieren. Bei einer Übung wurden Teams aus je einem Auch Trainerassistentenanwärterlehrgangsteilnehmer brauchen mal 'ne Pause. „Oldie“ und einem „Youngster“ gebildet. Die großen hatten die Aufgabe, die Kleinen zu coachen. Es wurden Team-Wettfahrten veranstaltet, bei denen man erst im Ziel war, wenn das eigene Team vollständig die Ziellinie erreicht hatte. Das heißt, man musste den Kleinen die ganze Zeit gute Tipps geben, damit sie schneller und besser vorankommen. Leider klappte dies in den wenigsten Fällen. Sowohl Große, die die Kleinen ohne Tipps ließen, wie auch Kleine, die nicht auf Tipps reagierten, trugen nicht zum Gelingen bei.

Abends gab es noch eine Theorie-Einheit und danach spielten wir Räuber und Gendarm im Dunklen.

Der Sonntag verlief bezüglich Wetter und Training ähnlich. Aufgrund der Wettfahrten ergaben sich folgende Plätze:

Felix Lauckhardt

Leonard Zacher

Eric Fischer

Eric Fischer GER13086 / Probst, Foto Fischer

 

 

02. April 2012

Jahreshauptversammlung 2012 beim WYC

Zur Wahl des Ersten Vorsitzenden war anlässlich der diesjährigen Der neue Vorstand des Wiesbadener Yachtclubs WYC präsentiert sich: (v.l.n.r.) Renate Maneck, Björn Rieger, Regine Simon, Dr. Günter Maneck, Jürgen Brügel, Nadja Dahlmann, Peter Schweighöfer, Dr. Arno Grau, Hans Traxel, Michael Wagner. Jahreshauptversammlung des WYC am 24.3.2012 aufgerufen worden. Laut Satzung werden die Vorstandsmitglieder alle 2 Jahre neu gewählt. Erwartungsgemäß wurde der bisherige Vorsitzende Dr. Günter Maneck mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Auch Schatzmeisterin Renate Maneck wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen. Dr. Günter Maneck und die Referenten der verschiedenen Ressorts berichteten über das abgelaufene Jahr sowie die anstehenden Sportereignisse in der neuen Saison, insbesondere die Hessenmeisterschaft Jugend-Schlauchbootslalom am 1. und 2. September, die der WYC in diesem Jahr ausrichtet. Weiterer Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die Ehrung der langjährigen Mitglieder. Hier sind mit 45 Jahren Mitgliedschaft im WYC besonders zu erwähnen: Herr Georg Szemere, Herr Albert Mergel, und Herr Rolf-Dieter Wiegmann!

Regine Simon

 

 

26. März 2012

Kaiserwetter am Langener Waldsee

Ein interessanter Workshop und eine konstruktive Verbandsversammlung erwartete die Delegierten am 17. März zum Hessischen Seglertag 2012. Die Entscheidung des Vorstandes vom Hessischen Seglerverband, die Verbandstagungen möglichst in einem der hessischen Segelclubs abzuhalten, hat sich auch diesmal wieder als völlig richtig erwiesen, der Langener Waldsee bei strahlendem Sonnenschein mit den Vereinsgeländen des Dreieich Segelclubs-Langen und des Wassersportvereins Langen am Ufer stellt eine gelungene Kulisse dar. Die Firma Sehring stellte für die Tagung in unmittelbarer Nachbarschaft der Vereinsheime ihre Veranstaltungshalle zur Verfügung und als ausrichtender Verein hat sich der Dreieich Segelclub-Langen e.V. viel Mühe gegeben, die Delegierten zufriedenzustellen.

Der Vormittag war geprägt von einem Workshop unter dem Motto „Die Besteuerung der Vereine“. Ein immer aktuelles Thema, da bei der Der Shantychor des DSCL stimmt die Delegierten auf die Veranstaltung ein. Steuererklärung und dem Erlangen eines Freistellungsbescheides als Anerkennung der Gemeinnützigkeit die ehrenamtlichen Vereinsvorstände als steuerrechtliche Laien mit den Experten der Finanzbehörden aufeinandertreffen. Dass die komplexe Materie ohne Probleme bewältigt werden kann, wenn man als Vereinsvorstand einige Regeln beachtet, erfahren die Teilnehmer in einem brillanten Referat von der Steuerberatungsgesellschaft Oehmichen GmbH, aber auch von den Gefahren, wenn Regeln leichtfertig nicht beachtet werden. Viele Segelclubs haben neben einem Vereinsgelände mit vermieteten Bootsliegeplätzen ein Vereinsheim, manchmal auch bewirtschaftet. Leicht kommt ein solcher Verein vom ideellen Bereich über den Zweckbetrieb in den Bereich eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes.

Thomas Oehmichen, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer, ist Mitglied im Wiesbadener Yachtclub und selbst Wassersportler. In seinem Heimatverein nur „Motorbootschrauber“ genannt, weiß er genau, wie ein Segelclub „tickt“ und kann so die Zuhörer in einem kurzweiligen Vortrag über ein eigentlich trockenes Thema begeistern. Sie lernen die vier Sphären eines Vereins aus steuerlicher Sicht kennen, erfahren, dass die Gemeinnützigkeit zu den populärsten und am meisten reglementierten Steuererleichterungen im deutschen Steuerrecht gehört. Die Überwachung der Einhaltung dieser Regeln wird von den Betroffenen oftmals als kleinlich empfunden, ist aber aus Sicht der Allgemeinheit obligatorisch. Die Nichteinhaltung der Regeln stellt einen Subventionsbetrug dar und ist Steuerhinterziehung, beides ein Straftatbestand. Keine Frage blieb unbeantwortet.

Am Nachmittag dann die eigentliche Verbandsversammlung mit dem üblichen Procedere. Der Shantychor des Dreieich Segelclubs-Langen stimmt mit Seemannsliedern die Delegierten auf die Veranstaltung eine und erhält viel Applaus. Der Präsident des HSeV, Reinhard Fuhr, begrüßt die Ehrengäste und bedankt sich beim ausrichtenden Verein, beim Shantychor und bei der Fa. Sehring für die Tagungshalle. Danach steigt er sehr schnell in die Arbeit ein. Viel steht auf der Tagesordnung, von Ehrungen über Neuwahlen bis zur Abarbeitung von Anträgen.

Eine erfreuliche Aufgabe für ihn ist der Tagesordnungspunkt „Ehrung“. Er berichtet, dass er anlässlich der Jahreshauptversammlung des Rüdesheimer Yachtclubs dem Vorsitzenden Horst Fluhrer eine Ehrenurkunde des DSV überreichen konnte. Der Vize Sport, Dr. Lutz-Bodo Veil und der Presseobmann Günther Probst erhalten für über 6jährige Tätigkeit im Vorstand des HSeV die silberne Ehrennadel und der ausgeschiedene Vorsitzende des Prüfungsausschusses Hessen, Norbert Wolff, erhält als Dank für die gute langjährige Zusammenarbeit ein Weinpräsent.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Den Dank dafür brachte stellvertretend für die Kassenprüfer Achim Wehling vom SSC Diemelsee zum Ausdruck. Er bescheinigte eine exzellente Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag folgten die Delegierten einstimmig.

Die Wahlperiode des Vizepräsidenten Sport und des Presseobmanns ist abgelaufen, für die Ämter kandidieren erneut die bisherigen Amtsinhaber Dr. Lutz-Bodo Veil und Günther Probst. Da aus dem Plenum kein Gegenkandidat vorgeschlagen wird, kann in einer offenen Wahl abgestimmt werden. Beide werden einstimmig gewählt, ebenso erfolgt die Bestätigung des Landesjugendobmanns Reinhard Linke. Er wurde bereits im letzten Dezember auf dem Jugendseglertag gewählt.

Als Anträge liegen diesmal eine Anpassung der Satzung und vom Edersee eine Forderung nach der Optimierung der Bearbeitung bei Bewilligungsbescheiden durch Behörden vor. Beide Anträge erhalten die Zustimmung der Delegierten.

So ging ein konstruktiver Verbandstag mit interessanten Diskussionen nach 6 Stunden zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr beim Segelclub Mainspitz wieder zu sehen.

Günther Probst

 

 

06. März 2012

Trainerassistentenlehrgang vom Hessischen Seglerverband e.V. beim Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V.

Am 03.03.2012 trafen sich erstmalig 9 junge begeisterte Jugendliche ab 14 Jahren von Kassel bis Heidelberg im Schwimm-Club Wiesbaden 1911 e.V. die Die Teilnehmer des Seminars. den ersten Teil des Lehrganges zum Trainerassistenten des HSeV absolvieren wollen. Der Trainerassistent ist die Vorstufe zum Trainer C-Schein. Martin Weingart von der Sportjugend Hessen vermittelte den Allgemeinen Teil, der hauptsächlich aus den Teilen „Verantwortlichkeit“ und „Führen einer Gruppe“ bestand. Zusätzlich wurden „Kleine Spiele an Land“ gleich praktisch mit viel Spaß in die Tat umgesetzt.

Der zweite Teil wird nun entweder gleich nächste Woche in Langen oder im Juni in Schotten praxisnah in einem 2-Tagesseminar vermittelt.

Text und Foto Bernd Klabunde, SCW

 

 

18. Februar 2012

Saisoneröffnung für die Optisegler am Langener Waldsee

Die Temperaturen eisig, der See zentimeterdick zugefroren und herrlicher Sonnenschein. Bei tiefstem Winterwetter trafen sich einige hessische Optisegler am 12. Februar in Langen, um sich mit Theorieeinheiten auf die kommende Saison vorzubereiten. Mit dabei drei „Youngster“, für die Reinhard Linke ein gesondertes Programm vorbereitet hatte. Zusammen wurden taktische Grundlagen erarbeitet, um dann in kleinen Gruppen tiefer in die Materie einzusteigen.

Bereits vorhandenes meteorologisches Grundwissen wurde um viele Punkte erweitert. Neben dem reinen Wettergeschehen spielten vor allem die daraus resultierenden, taktischen Überlegungen und deren Umsetzung auf dem Wasser eine große Rolle.

In einem kleinen Test mussten sich die Segler dann beweisen und zeigten ein hohes Verständnis für die teilweise komplizierten theoretischen Zusammenhänge. In einem zweiten Test durften dann alle ihre Konzentrationsfähigkeit beweisen, auch wenn die Aufgabenstellungen zur Überraschung einiger doch etwas ungewöhnlich waren.

Nun geht es im März vom 10.-11.3. bereits mit den ersten Einheiten auf dem Wasser los. Hoffentlich ist das Wasser im See bis dahin wieder flüssig.

Mitja Leipold