Hessischer
Seglerverband e.V.




























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Pressemeldungen und Berichte

Pressemeldungen und Berichte aus früheren Jahren ...hier

 

Pressemeldungen 2010

28. Juli 2010

Viele Gäste am Main zur Vereinsmeisterschaft und zum ’Tag der Offenen Tür’

Am Wochenende 24./25.07. konnte der Segelclub Hochheim am Mainufer wieder viele Gäste willkommen heißen: Vereinsmeisterschaft, Sommerfest und Tag der Offenen Tür standen auf dem Programm. Am Samstag startete Wettfahrtleiter Michael Altmann kurz nach 13:00 Uhr die erste Wettfahrt zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft. Bei passablen Windverhältnissen gingen 12 Boote auf die Regattastrecke zwischen Stromkilometer 4 und 6. Insgesamt konnten an diesem Nach dem Segeln kommt das Essen. Tag drei Wettfahrten gesegelt werden. Vereinsmeister bei den Erwachsenen wurde in diesem Jahr Bernd Trost und sein Team mit Varsha Altmann und Marcel Büdel. Bei den Kindern in der “Optimisten-Klasse“ siegte Luis Süßmann. Laura und Ruth Hohl errangen den Sonderpreis für die beste Damencrew. Am Samstagabend richtete der Segelclub dann sein traditionelles Sommerfest aus. Besonderes Highlight war dabei die Ehrung von Detlef Banniza. Er war 20 Jahre lang 1. Vorsitzender des Vereins und hat sich in dieser Zeit viele Verdienst erworben. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz dankten ihm nicht nur die Clubmitglieder, sondern auch Frau Bürgermeisterin Munck und weitere Ehrengäste.

Sonntags war weitaus weniger Wind, aber dafür Wetter ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Besucher, die zum Tag der Offenen Tür kamen. An Informationsständen erfuhren die Besucher alles Wissenswerte rund um den Club, die Ausbildungsmöglichkeiten und die Jugendarbeit. Eine Bootsausstellung rundete die informative Seite ab. Zudem gab es kühle Getränke und Verpflegung von Grill und Salatbar, später Kaffee und Kuchen.

Bereits am 28./29. August findet die nächste Veranstaltung im Segelclub statt, die Hochheimer Stadtmeisterschaft. Hier kann jeder Hochheimer Bürger teilnehmen, der im Besitz eines Segelscheines ist. Wer keinen Segelschein besitzt, ist sonntags im Anschluss an die Regatta zum „Schnuppersegeln“ eingeladen.

Eine Schulung für das Erlangen der verschiedenen Segelscheine beginnt in Hochheim im Oktober. Den Winter über wird Theorie gelehrt und im Sommer folgt die praktische Ausbildung. Wer Interesse am Segeln hat, kann sich Mitte Oktober auf einem Informationsabend zu den Ausbildungskursen näher erkundigen. Weitere Informationen zu den Terminen und Kursgebühren gibt es unter www.segelclubhochheim.de oder können direkt angefragt werden bei Gerd Stöckl, 2. Vorsitzender des Segelclubs Hochheim unter gerd.stoeckl@segelclubhochheim.de.

Friederike Hohmann SCHo, Foto U. Bos

 

 

16. Juli 2010

Kieler-Woche 2010: SCE-Team König / Brack auf Platz 3

Kilian König und Johannes Brack vom Segel-Club Edersee e.V. haben bei der diesjährigen Kieler-Woche in der Klasse FD als bestes deutsches Team Rang 3 belegt. Mit den Platzierungen 1,2,4,4,(10),8 und 6 musste sich das Team vom SCE lediglich dem ungarischen Team Szabolcs / Domokos (HUN 70) und dem niederländischen Team van der Pol / van der Pol (NED 32) geschlagen geben. FD in Action Insgesamt 30 Teams aus 5 Nationen waren in der Klasse Flying Dutchman (FD) am Start. Am letzten Tag der Großveranstaltung legte sich der Wind noch einmal richtig ins Zeug und bot den zahlreichen Besuchern des Olympiazentrums in Kiel-Schilksee ein Bilderbuch-Szenario auf der Kieler Außenförde. Bei Sonnenschein und einer thermischen Brise um drei Beaufort, teilweise sogar darüber, präsentierten sich die rund 750 Crews in den 15 internationalen Klassen mit ihren bunten Spinnakern von ihrer schönsten Seite.

Ergebnisse FD: 1. Majthenyi Szabolcs / András Domokos (HUN) 2,1,1,2,2,(2),1,9; 2. Bas van der Pol / Marc van der Pol (NED) 3,3,2,1,(23),1,2,12; 3. Kilian König / Johannes Brack (Waldeck-Scheid) 1,2,4,4,(10),8,6,25; 4. Harold Wijgers / Niels Kamphuis (NED) 4,4,3,(14),6,9,5,31; 5. Christoph Aichholzer / Philipp Zingerle (AUT) 6,(10),6,6,5,4,4,31; 6. Kai Schäfers / Christian Porsche (Hamm) 8,5,(13),10,1,6,3,33;

Text KiWo / ü. Brack, Foto KiWo

 

 

14. Juli 2010

Training einmal anders

Nach der erfolgreichen Kieler Woche stand für die beiden 470er – Segler Henrik Simon (WSVB-L) und David Heitzig (NRV) ein etwas anderes Training auf dem Plan: Um das fehlende Training vom Frühjahr wieder ein bisschen nachzuholen, trainierte das Team aus Hessen / Hamburg ganz alleine in Kiel. Vorher bekamen sie von Trainer Reinhard Linke den üblichen Trainingsplan mit der Zeitplanung (Fußball-Pausen) und den vorgegebenen Trainingsinhalten. Nach der langen Zeit ohne viel Training hieß das vor allem Manövertraining.

Bei gutem Wind konnten die beiden schon an den ersten Tagen viele Stunden auf dem Wasser verbringen, Temperaturen um 30°C ließen es zu, sogar in Kiel mal nur in Badehose zu segeln. Der Wind wurde jedoch weniger und da kam es gerade recht dass am Samstag das Fußballspiel Deutschland - Argentinien anstand. Der Sieg musste natürlich auch gebührend gefeiert werden, also ging es gleich in die Disco.

Mit neuer Motivation starteten Henrik und David dann in den zweiten Teil des Trainings und lernten hier auch noch einiges dazu. Der leichte Wind wurde mit der Zeit sehr lästig, doch ein richtiger Wechsel war nicht in Sicht. Also wurde bei immer gleichen Bedingungen munter Stunden auf dem Wasser geschrubbt.

Die zwei Segler haben in diesen 10 Tagen sehr viel dazu gelernt und vor allem im Bereich Manöver haben sie große Fortschritte gemacht. „Alles kann man ohne Trainer nicht machen, aber für unsere derzeitigen Lücken konnten wir einiges tun“ so Henrik zum Training. David erklärte rückblickend „Bei immer gleichem leichten Wind die Motivation zu behalten ist nicht sehr einfach, doch wir haben es geschafft. Nun sehen wir gespannt der Travemünder Woche entgegen“.

(Henrik Simon)

 

 

04. Juli 2010

Super Ergebnis bei der Kieler Woche

Beim größten Segelevent der Welt mitzufahren, ist der Traum eines jeden Seglers. Für Henrik Simon vom Wassersportverein Bergstraße und David Heitzig vom Norddeutschen Regattaverein (Hamburg) ist diese Regatta jedoch nicht außergewöhnlich. Wie im letzten Jahr starten die beiden hier wieder in ihrer olympischen 470er Jolle und geben ihr Bestes. Dieses Jahr lagen die Erwartungen jedoch nicht sehr hoch: David hatte sich zwei Wochen vor der Regatta einen Zeh gebrochen, Henrik am Abend vor den ersten Rennen noch heftig sein bestandenes Abitur gefeiert.

Doch in dem einwöchigen Training vor der Kieler Woche konnten die beiden bei einigen Stunden auf dem Wasser den optimalen Trimm für die Kieler Förde bei leichtem Wind finden.

v.li: David Heitzig, Henrik Simon. Daraus ließ sich am ersten Regattatag (Samstag, 19. Juni) jedoch kein Vorteil ziehen – gute vier Windstärken, in Böen mehr, und eine kurze und steile Welle verlangten der übermüdeten Mannschaft alles ab – außer einen guten Trimm für leichten Wind.

Trotzdem konnten sich die Beiden gut in dem international starken Feld behaupten und landeten nach drei Rennen auf dem 34. Platz der 81 männlichen Teilnehmer.

An den folgenden Tagen herrschte überwiegend Flaute und Sonne – Zeit um ein Nickerchen zu machen oder wichtige Teile am Boot auszutauschen und auszubessern oder auch einfach nur um gemeinsam mit den anderen Athleten zu entspannen, was vor allem im Zelt des Sailing Team Germany geschah. Denn neben dem Hessischen Seglerverband und dem NRV wird in Zukunft auch das STG mit Hauptsponsor Audi die beiden Segler unterstützen.

Erst am Dienstag konnte wieder gesegelt werden, hier endlich ein wenig Wind, der perfekte Moment um den neuen Trimm auszupacken. Mit einem guten Start und einer sehr guten ersten Kreuz konnten sich die Beiden einen Top 10 Platz in diesem Rennen sichern, was sie insgesamt im Schlussergebnis auf den 26. Platz vorrutschen ließ. Die beiden sind damit sehr zufrieden - immerhin ist es eine Worldcup Regatta - und sehen nun entspannt den nächsten Trainings und Regatten auf der Ostsee entgegen. Besonders nach dem 4. Platzt auf der DM gibt dieser weitere Erfolgt dem aufwendigen Wintertraining recht.

„Sicher hätten wir das in diesem Jahr nicht geschafft“, so Henrik Simon, wenn wir nicht im Winter das Training genau unseren Bedürfnissen angepasst hätten. Nur durch die Flexibilität unseres Trainer Reinhard Linke und dadurch dass der Hessische Seglerverband einen großen Teil der Kosten übernommen hat, war dies möglich.

Henrik Simon, Foto David Heitzig

 

 

17. Juni 2010

7.German Micro Magic Cup auf der Niddatalsperre

Am 12.06./13.06. fand mit Rekordbeteiligung von 48 RC- Seglerinnen und Seglern, die 7. Auflage des German Micro Magic Cup an der Niddatalsperre bei Schotten statt.

Die Segler, die von Hamburg bis zum Bodensee angereist waren, segelten Ihren deutschen Meister in zwei Gruppen mit jeweils 19 Wettfahrten aus. Einen internationalen Charakter bekam die Veranstaltung von je einen Teilnehmer aus Australien und den Niederlanden. Am Samstag war für die kleinen Boote eher Hart am Wind. Starkwind angesagt. Die teilweise doch mit Materialschäden geplagten Seglerinnen und Segler wurden abends mit einen kräftigen Rollbraten und viel Freibier vertröstet. Am Sonntag mussten eher taktisch die wechselten Bedingungen mit Winddreher und teilweise Flautenlöcher genutzt bzw. umfahren werden.

Sieger des GMMC wurde Thomas Dreyer aus Stuttgart. Auf Platz zwei segelte Arjan v.d. Cingel aus Lemmer (Niederlande). Dritter Sieger wurde Henning Dresel aus Wellen. Beste weibliche Teilnehmerin wurde Dagmar Heinz aus Wuppertal und bester Jugendlicher Iven Sponholz aus Schotten.

Der Wasser- und Fischereisportclub Schotten freut sich auch nächstes Jahr wieder auf die Micro-Magic- Segler.

Marcus Pfeiffer, WFC-SCHOTTEN

 

 

16. Juni 2010

Großer Zuspruch bei Jüngstenregatta

Am Wochenende 12./13. Juni kamen die jüngsten Regattasegler zum Segelclub Gießen, um sich bei der traditionellen Entenregatta miteinander zu messen. Erstmalig ging es neben den Ranglistenpunkten auch um Punkte zum Far-East-Cup, bei dem am Saisonende die besten 30 Segler ein qualifiziertes Training gestellt bekommen. Zusätzlich bekommt der Erste auch eine neue Optimistenjolle. Die ersten Segler reisten schon am Freitag an, um schon einmal auf dem Dutenhofener See zu trainieren. Wie auch die anderen der 27 Segler im Alter von sieben bis vierzehn Jahren, waren sie hoch motiviert. Zwar hatte es am Samstagmorgen noch geregnet, doch bis zum ersten Start war es trocken und unser heimisches Segelrevier präsentierte sich den Gästen vorbildlich mit Westwind der Stärke 2-3 Bft und somit mit optimalen Bedingungen für die jungen Das Regattafeld der Jüngsten. Segler. So konnte Wettfahrtleiter Dr. Lutz-Bodo Veil pünktlich um 14.00 Uhr die Segler in ihren Optimisten auf den olympischen Kurs schicken. Es wurden 2 Runden gesegelt und der ein oder andere Segler hatte mit dem Wind schon richtig zu kämpfen. Da kam es auch schon mal zu einer kleineren Verletzung, als der Baum des kleinen Bootes seinem Steuermann auf die Nase schlug, doch die DLRG war schnell zu Stelle und die Nase war schnell verarztet, damit der Segler am zweiten Start wieder teilnehmen konnte. Nachdem Julian Blumenthal vom Segelclub Ville in der ersten Wettfahrt lange geführt hatte, kam es nach einer spannenden Zielkreuz zu einem taktischem Zieleinlauf bei dem sich Julian Blumenthal knapp vor Kolja Wieruch vom Segelclub Bayer Uerdingen behaupten konnte. Die zweite Wettfahrt konnte bei konstanten Wetterbedingungen gleich im Anschluss gestartet werden. Für einige der jüngsten Teilnehmer im Feld, die noch nicht so viel Erfahrung hatten, war dann doch zu viel Wind und sie nahmen diesen Durchgang als Streichergebnis. Kolja Wieruch konnte diese Wettfahrt vor Julian Blumenthal für sich entscheiden. Vor der dritten Wettfahrt drehte der Wind um 140° auf Nordost und der Kurs musste neu ausgelegt werden. Der einsetzende Regen beschäftigte die Eltern an Land mehr als die Segler. Diese meinten auf die Frage, ob sie der Regen störe: „ Und wenn, ist doch egal, Hauptsache der Wind stimmt!“ Und der Wind stimmte tatsächlich um eine weitere gute Wettfahrt zu segeln. Am Sonntag stand noch eine Wettfahrt aus und auch zu dieser setzte der Wind pünktlich um 10.00 Uhr ein und verwandelte so den glatten Spiegel auf dem See in ein sportliches Wettkampfgebiet für Segler. Es wurde somit noch richtig spannend, da bei vier gesegelten Wettfahrten, das schlechteste Ergebnis eines Teilnehmers gestrichen wird. So konnten Ausrutscher vom Vortag wieder gut gemacht werden. Es siegte nach einem Start-Ziel-Sieg Julian Blumenthal vom Segelclub Ville vor Kolja Wieruch aus BayerUerdingen und Felix Laukhardt vom Segelclub Undine am Main. Sehr erfreulich aus Sicht des veranstaltenden Segelclub Gießen war, dass auch 5 Teilnehmer aus der eigenen Jugendgruppe unter der Leitung von Beate Christophis teilgenommen haben. Für sie ist es noch sehr beeindruckend, wenn sie mit so vielen gleichgesinnten segeln. Mit der besten heimischen Wertung belegte Marie-Luiese Wiesner vom SCG’84 den 16. Platz. Die weiteren SCG-Segler belegten die Plätze 22. Frederik Wiesner 23. Christian Wolff 24. Tobias Cramer und Platz 25 Charlotte Wiesner.

Text und Foto Marcus Wörz, Segelclub Gießen

 

 

16. Juni 2010

Dritter Wertungslauf zur Deutschen Rangliste

Am Samstag, 12.06., um 13.00 Uhr gingen dreizehn Boote der Aquila-Klasse in Hochheim an den Start. Die Regatta zählt als dritter Wertungslauf (von insgesamt 8) zur deutschen Rangliste, mit deren Hilfe zum Jahresende die besten Aquila-Segler aus ganz Deutschland ermittelt werden. Wir konnten wieder Gäste von der Mosel, aus Bamberg, vom Altmühlsee und Krefeld begrüßen. Der Wind war mit drei Windstärken rechtzeitig zur Stelle und frischte bald auch auf vier Windstärken auf – in Böen auch mehr. Regattaleiter Gerd Stöckl startete die erste Wettfahrt bei strahlendem Sommerwetter. Es entwickelten sich spannende Positionskämpfe und auch zwei spektakuläre Kenterungen. So war es wie immer eine Frage der richtigen Taktik den Das Regattafeld auf dem Main. optimalen Kurs zu steuern und trotzdem angemessenen Abstand zu den Berufsschiffen zu halten. Damit ist Hochheim sicher kein einfaches Revier, bietet aber faire Chancen für Segler aller Altersklassen und Boote von Baujahr 1974 bis ’fast neu’. “Materialschlachten“, die nur noch mit Sponsoren finanziert werden können, kennt man bei Aquila nicht. An diesem Samstag konnten insgesamt drei Wettfahrten bei besten Windbedingungen erfolgreich gesegelt werden. Abends versammelten sich die Regattateilnehmer auf der Terrasse am Clubhaus des Segelclubs Hochheim. Nach einem guten Abendessen folgte ein gemütliches Beisammensein mit ausgiebigem Erfahrungsaustausch über die Aquila und die Regattaszene. Der Sonntag startete mit einem reichhaltigen Frühstück. Der Wind blieb aber aus. Ab 11.00 Uhr hielten sich die Segler in Startbereitschaft. Es kamen leider keine Windverhältnisse auf, die ein faires und sicheres Segeln ermöglichten. Im Gesamtergebnis erreichten Marcel Lauer und Dirk Gärtner den ersten Platz, gefolgt von Thomas Hartmann mit Julianne Sohn auf Platz zwei und Michael mit Margit Bonnet auf dem dritten Platz, alle vom Segelclub Hochheim e.V. Im nächsten Jahr feiert die deutsche Aquila Klassenvereinigung ihr 30jähriges Jubiläum im Rahmen der Hochheimer Regatta mit dem ehrgeizigen Ziel: 30 Jahre – 30 Boote. Die Vorbereitungen hierzu laufen bereits und wir hoffen, hierzu den Wind vom letzten Samstag wieder zu bekommen. Mehr Informationen zur “Aquila“ gibt es auf der Homepage der Klassenvereinigung unter www.Aquila-KV.de .

Für die Sicherheit sorgte auch an diesem Wochenende wieder die Hochheimer DLRG, die an jeder Regatta des Segelclubs vor Ort ist und das Geschehen auf dem Wasser aufmerksam im Blick hält. Die nächste Veranstaltung des Segelclubs sollte sich jeder, der Interesse am Segelsport hat, bereits jetzt vormerken: Am Sonntag, den 25. Juli veranstaltet der Segelclub Hochheim einen Tag der offenen Tür mit vielen Informationen rund ums Segeln. An diesem Wochenende wird auch die Vereinsmeisterschaft ausgesegelt. Nähere Informationen sind unter www.segelclubhochheim.de zu finden.

Friederike Hohmann, Fotos Valentin Petters

 

 

15. Juni 2010

Vorbildliches Engagement für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft

Mitja Leipold erhält Dr. Horst-Schmidt-Stipendium.

Der hessische Innenminister hat am 10. Juni 2010 im Landtag die Dr. Horst-Schmidt-Stipendien an insgesamt 5 Sportlerinnen und Sportlern aus Hessen vergeben, darunter war auch der stellvertretende Landesjugendobmann des Hessischen Seglerverbandes, Mitja Leipold. Weitere Stipendiaten 2010 sind Sabrina Hoffmann aus Gießen (Turndisziplin Trampolin), Steffen Hofmann aus Mühlheim am Main (Handball/Ski), Fabian Konstanski aus Roßdorf (Turnen) und Frederik Thau aus Rüsselsheim (Judo). Die Stipendien sind mit jeweils 2000 Euro dotiert und gehen an junge Ehrenamtliche, die nicht nur selbst erfolgreiche v.li.: die Vorsitzende der LSBH Sportjugend, Juliane Kuhlmann, Michael Leipold und Heike Meyfarth-Leipold, Mitja Leipold, Minister Volker Bouffier. Sportler sind, sonder sich auch für andere ehrenamtlich einsetzen. „Mit ihrem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement bereits in jungen Jahren machen Sie sich um ihren Verein und Verband, um den Sport in Hessen ganz allgemein und damit auch um unsere Gesellschaft verdient. Sie sind Vorbilder, denn ohne das unermüdliche ehrenamtliche Wirken von Menschen wie Sie würden weite Bereiche unserer Gesellschaft nicht funktionieren“, sagte Sportminister Bouffier in seiner Laudatio.

Mitja Leipold ist 21 Jahre alt und kommt aus Kassel. Er studiert Wirtschaftsingenieurwesen, Fachrichtung Maschinenbau an der TU Darmstadt. Im Alter von neuen Jahren absolvierte er seinen ersten Segelschein in der SG Kassel, in der er seit 1997 Mitglied ist. Zunächst selbst als aktiver Segler, engagiert er sich nun als Übungsleiter auf Vereins- und Verbandsebene. 2005 wählte der Hessische Seglertag Herrn Leipold in den Jugendvorstand, 2008 wurde er zum stellvertretenden Landesjugendobmann gewählt. Als Referent für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen vermittelt er sein Wissen anderen Übungsleitern und gibt wertvolle Tipps für die Praxisarbeit und den Kooperationen von Vereinen und Schulen.

Text Pressestelle des HMI / ü. Probst, Foto Michael Leipold

 

 

10. Juni 2010

Erfolg für zwei hessische Crews in Bayern

Traditionell wird die Segelsaison in Bayern mit der Bratwurstregatta am 24. und 25. April auf dem Altmühlsee für die Bootsklasse Conger eröffnet. Der veranstaltende Verein YCAG - Yachtclub Ansbach - Gunzenhausen e. V. sorgte für gute Rahmenbedingungen, wir wurden gut versorgt und das Wetter spielte auch mit.

Es waren 16 Conger am Start, die vom Regattaleiter Andre Buchert auf die Strecke geschickt wurden.

Bei leichten Winden konnten am Samstag 2 Wettfahrten von der Regattaleitung sehr kompetent abgewickelt werden. Für alle Beteiligten - Segler wie Regattaleitung - waren die schralenden Winde eine große Herausforderung. Am Sonntag Morgen war bei herrlichem Sonnenschein totale Flaute, erst gegen Mittag frischte der Wind etwas auf, es reichte gerade für den 3. Lauf, danach schlief der Wind wieder ein. So gab es keinen Streicher. Alle 3 Läufe wurden gewertet.

Von links nach rechts: hinten Regattaleiter Andrè Buchert, die zweiten Gaby Arissen und Jürgen Waldmann, die Sieger Elvira Schulze und Michael Altmann sowie der 1. Vorsitzende des YCAG Jochen Mayer, vorn: die dritten Florian Schwarzenberger und Peter Hösl. Die Siegerehrung führte der 1. Vorsitzende des YCAG Jochen Mayer durch. Mit 5 Conger waren die Hessen stark vertreten. Sieger waren Michael Altmann mit Vorschoterin Elvira Schulze vom SCHo - Segelclub Hochheim. Dahinter wurden zweite Jürgen Waldmann mit Vorschoterin Gaby Arissen vom FRYC - Friedrichsdorfer Yachtclub. Dritte wurden aus Bayern Peter Hösl mit Vorschoter Florian Schwarzenberger.

Statt Pokale gab es zur Belohnung Bratwürste für alle Crews.

Text Dr. Jürgen Waldmann / Foto Elvira Schulze

 

 

07. Juni 2010

„Vogelsberg - Cup“ an der Niddatalsperre bei Schotten

Der Wasser- und Fischereisportclub Schotten konnte am 29.05/30.05. 25 Opti- B - Kinder an der Niddatalsperre begrüßen. In 4 Wettfahrten segelten die Optimisten mit jeweils zwei Läufen an den Regattatagen den „Vogelsberg–Cup“ sowie die 2. Serie der Hessenmeisterschaft aus. Der klare Gewinner mit drei Siegen und einen dritten Platz wurde Felix Laukhard vom Segelclub Undine. Optitrainer des HSeV und Wettfahrtleitung Helmut Pfeiffer vom WFC-Schotten Zweite wurde Alina Zacher vom WSVB-L. Dritter wurde Henning Schubert vom DSCL, der durch seinen Vorsprung aus der ersten HM-Wertungsserie im Herbst in Langen und durch seinen dritten Platz in Schotten sich den Gesamtsieg der Hessenmeisterschaft sichern konnte .Zweiter der Hessenmeisterschaft wurde die auch in Schotten Zweitplatzierte Alina Zacher, Dritter der Opti-B-HM wurde Justus Heinecker, ebenfalls vom WSVB-L. Die Hessenmeister wurden von Präsident des HSeV, Klaus-Dieter Lachmann, mit den Gold-, Silber- und Bronzemedaillen der Hessenmeisterschaft geehrt.

Die Sieger und Teilnehmer um den Vogelsberg-Cup in Schotten wurden mit Pokal- und Medaillenpreise geehrt. Jedes Kind wurde zusätzlich mit einem großen Schaumkuss mit Vornamenszug belohnt. Der erste und 25. platzierte bekam zusätzlich einen übergroßen Schaumkuss.

Der WFC hatte große Freude, so viele Teilnehmer in Schotten begrüßen zu können. Die an den beiden Wertungsserien der HM teilnehmenden 40 Kinder zeigten auch wieder einen erfreulichen Aufwärtstrend des Optisegelns in Hessen. Wie auch der Sieg von Felix Laukhard zeigt, gab es gegenüber dem Vorjahr vor allem in der unter HSeV –Trainer Mitja Leipold gebildete Optimist-B-Fördergruppe einen enormen Leistungssprung.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr auf die OPTIS in Schotten.

Marcus Pfeiffer, WFC-Schotten

 

 

07. Juni 2010

Eine Regatta der wettermäßigen Gegensätze

Am Wochenende 29./30. Mai fand auf dem Segelrevier des Segelclubs Gießen, dem Dutenhofener See, die schon zur Tradition gewordene Stadtmeisterschaft statt. Die Stadtmeisterschaft dient den Mitgliedern des Segelclubs Gießen zur ersten

Standortbestimmung der vereinsinternen Clubrangliste. Die Stadtmeisterschaft ist eine klassenoffene Regatta, an der jeder teilnehmen kann, der einem Dümpeln am Samstag. Gießener Segelclub angehört oder Gießener Bürger ist. Gleichzeitig wurde zum achten Mal eine Aquila-Klassenregatta, die bundesweit ausgeschrieben war, durchgeführt.

An der Stadtmeisterschaft nahmen vier Jollenkreuzer, acht Opti-, vier Laser- und neun Aquila-Jollen teil, davon vier Auswärtige.

Die Boote verschiedener Klassen wurden nach Yardstick gewertet. Die jüngeren Opti-Segler starteten mit einer Zeitverzögerung von fünf Minuten, damit sie nicht in die Windabdeckung der größeren Boote geraten und auch platzmäßig benachteiligt werden. Sie brauchten auch nur jeweils eine Runde pro Wettfahrt zu absolvieren.

Regattaleiter war Helmut Indra. Bei unbeständigem Wetter, es wehten äußerst schwache umlaufende Winde (0-1Bft.), die teilweise ganz zum Erliegen kamen, ging es am Samstag um etwa 14.30 Uhr an die erste Wettfahrt über drei Runden um das olympische Dreieck. Für Segler ist so ein Schwachwindwetter äußerst deprimierend und so gab es an diesem Samstag keine weitere Wettfahrt mehr.

Ganz anders der Sonntag. Startbereitschaft war ab 10.00 Uhr angesagt. Vorhersagekonform war das Wetter sehr unbeständig, es wehten kräftige Winde mit starken Böen (3-4 Bft.) aus westlichen Richtungen und es gab zwischendurch anhaltende Regenschauer. Zum Glück gab es nur sehr wenige Kenterungen, die betroffenen Segler konnten mit eigener Kraft und Geschick ihre Boote wieder aufrichten und weitersegeln, so dass die anwesende DLRG nicht einzugreifen brauchte. Die Segler waren sowieso nass, entweder durch den Regen oder durch das bei sehr sportlich durchgeführten Halsen und Wenden übernommene Wasser, das sich im Bootsinneren sammelte. Aber alle waren sich später einig, das war sportliches Segeln in höchster Potenz. So wurden an diesem Sonntag noch zwei Wettfahrten über jeweils drei Runden um das olympische Dreieck gesegelt.

Die Stadtmeisterschaft nach der ersten Regatta, die zweite Regatta findet in der letzten Septemberwoche 2010 statt, gewann bei den Jollenkreuzern Ernst Rupp und Karin Rupp auf Etap 20, bei den Optis Alexander Babj, bei den Lasern Marcus Wörz uns bei den Aquilas Manfred Reinacher und Manuel Stieland alle vom SCG´84.

Die Regatta der Aquila-Rangliste gewann Jürgen Bauer u. Barbara Zeibekis vor Marcel Lauer u. Dirk Gärtner und Juan-Carlos Parda u. Lutz Weidauer, alle vom Segelclub Hochheim.

Text und Fotos Gerd Korzer SCG´84 / ü. Probst

 

 

02. Juni 2010

Friedrichsdorfer Yachtclub erneut Gewinner des Hessen-Cups

Die wie in den Vorjahren vom Fahrtensegler-Club Königstein i.Ts. 1995 e.V. veranstaltete 19. Hessenregatta in der westlichen Ostsee endete am Freitag, 21. Mai, vor Burgtiefe auf Fehmarn mit mehreren Teilnahmerekorden (Vorjahreszahlen in Klammern): Insgesamt wurden 79 (64) Yachten gemeldet mit ca. 350 (270) Teilnehmern. 17 (14) hessische Segelvereine waren am Start, die Skipper für 49 (40) Yachten stellten. Wie im Vorjahr erfüllten 9 Segelvereine die Voraussetzung für den Hessencup. Das Regattafeld wurde aufgeteilt in 6 Gruppen, davon 3 Gruppen mit gecharterten Yachten und 3 Gruppen mit „Eigneryachten“.

Wind und Wetter waren dieses Jahr den Ostsee-Gästen weniger wohlgesonnen: Bei Temperaturen von durchschnittlich knapp 10 Grad und Windstärken bis zu 8 Der Hafen von Stubbekoebing aus der Vogelperspektive. Hier konnte man „Päckchen legen“ üben. Beaufort wurde den Organisatoren und den Teilnehmern einiges abverlangt. Um die Sicherheit insbesondere der kleineren Yachten nicht unnötig zu gefährden, hatte sich die Regattaleitung entschlossen, die Zahl der Wettfahrten von 5 auf 3 zu kürzen. Diese konnten glücklicherweise bei besten Bedingungen ausgetragen werden und brachten damit ein akzeptables Gesamtergebnis zu Stande (trotz Verkürzung wurden ca. 150 sm zurückgelegt).

Der Hessen-Cup ist ein Wanderpokal, der im Rahmen der Hessenregatta für Fahrtensegler auf der Ostsee seit 1997 vergeben wird. Teilnahmeberechtigt sind diejenigen hessischen Segelvereine, die mindestens drei Yachten am Start haben. Im vergangenen Jahr nahm der erst in 2008 gegründete Friedrichsdorfer Yachtclub an der traditionellen Regatta-Woche erstmals mit drei gecharterten Yachten teil und holte völlig überraschend den Hessen-Cup in die Zwiebackstadt.

In diesem Jahr konnte der Friedrichsdorfer Yachtclub bereits fünf Yachten ins Rennen schicken:

Skipper Cornelius Heck, mit der Yacht “Lux“, Michael Stötzel, mit der baugleichen X-332 Yacht “Relax“, dessen Vater, Georg Stötzel , mit der “X-Dream“. Dr. Manfred Gerken auf dem kleinsten Bootstyp der Regatta dem H-Boot “Tabaluga“, und Joachim Hasler mit der “Einstein“ verteidigten erfolgreich den Hessencup. Eine zusätzliche Ehrung erfuhr Georg Stötzel, der für seine nunmehr 13-jährige Teilnahme an der Hessenregatta und seinem Engagement als Moderator der Siegerehrung mit dem speziellen Orden “Salzbuckel 2010“ ausgezeichnet wurde.

Als Gesamtsieger der Hessenregatta nahm Peter Hermann vom SV Alt Garz (bei Die Crew vom Friedrichsdorfer Yachtclub mit ihrer Trophäe, dem Hessencup. 3. V. li. Georg Stötzel mit seinem Orden Wismar), SY “Seebär 3“, den Wanderpreis, gestiftet von Michael Dossow, mit nach Rerik. Peter Hermann's Bruder Holger konnte, ebenfalls mit der SY “Seebär 3“, in den letzten Jahren mehrmals diesen Sieg erringen. 24 Pokale (gravierte Acrylglasplatten) erhielten die Skipper mit den ersten vier Platzierungen der sechs Startgruppen.

Der Preis für die beste Charterjacht ging 2010 nach Itzehoe. Karlheinz Lappe vom SV Itzehoe SY “in medias res“ nahm den von seinem Bruder gestifteten Preis, ein Modell der Fehmarnsundbrücke in Empfang. Der Fehmarn- Etappenpreis, gestiftet vom Tourismus Service Fehmarn ging an den Skipper Dirk Strey vom Yachtclub Wismar, SY “4us“.

Mit dem Ehrenpreis des Hessischen Ministers des Inneren und Sport wurde die Damencrew unter Skipperin Petra Homann, Yacht “Voyage“ geehrt. Trotz vieler techn. Probleme mit einer alten Charteryacht hielt die Crew durch, und belegte in ihrer Gruppe einen beachtlichen 5. Platz. Die Rote Laterne für den letzten Platz der Regatta überreichte der Wettfahrtleiter Manfred Iffland an den Skipper Eckehard Pläger vom HSSC, Yacht “Into the Blues“.

Georg Stötzel und Manfred Iffland,

 

 

27. Mai 2010

Deutsche Meisterschaft ein voller Erfolg

Viel Grund zur Freude hatte die beiden 470er-Segler Henrik Simon vom Wassersportverein Bergstraße und sein Vorschoter David Heitzig vom Norddeutschen Regattaverein. Zuerst gewannen sie Anfang Mai die 470er-Regatta an der Krombachtalsperre und übernahmen damit die Führung in der Hessenmeisterschaft. Ein paar Tage später kam die Nachricht, dass sie in die Nationalmannschaft des Deutschen Segler Verbandes berufen wurden und nun wurde die Serie mit einem 4. Platz auf der IDJoM in Travemünde abgerundet. Das hätten sie sich nicht träumen lassen.

David Heitzig links und Henrik Simon rechts Keine hohen Erwartungen hatten die beiden 470er-Segler, als sie über das Himmelfahrtswochenende an die Ostsee nach Travemünde fuhren. Nach dem Erfolg in der Hessenmeisterschaft war die deutsche Juniorenmeisterschaft doch eine Herausforderung. Schon am Mittwoch fuhren die beiden Segler von der Bergstraße und aus Hamburg in den Norden, denn das Boot musste vor dem Wettkampf noch vermessen werden.

Das Wetter war leider auch noch nicht das wahre: die ganze Zeit bedeckt, und Temperaturen unter 10°C – so hatte es wohl niemand erwartet. Das allgemeine Ziel war unter die ersten zehn zu kommen, doch am ersten Wettfahrttag war leider kein Wind. Am Freitag waren dann jedoch angenehme Leichtwindbedingungen bei einer Windstärke von 1-2. Nach drei Rennen fand sich das Team auf einem überraschenden sechsten Platz wieder. Am folgenden Tag blies es dann schon morgens mit erfrischenden 4 Beaufort, was vor allem Henrik und David zugute kam, da sie sich mit drei weiteren Rennen auf den vierten Platz vorarbeiten konnten. Da die beiden sogar punktgleich mit den Dritten waren, sollte das am Sonntag stattfindende Finalrace alles entscheiden.

Bei diesem waren gute 6 Windstärken, vorerst ein gute Bedingung, doch da das Rennen dicht unter Land stattfand, drehte der Wind ständig und auch die Stärke variierte erheblich. Das wurden den beiden Segler letztendlich auch zum Verhängnis und sie beendeten das letzte Rennen der ersten zehn Boote nur auf dem siebten Platz. Das reichte aber dennoch um insgesamt vierter zu bleiben, was für die beiden Segler auf jeden Fall ein voller Erfolg war.

Henrik Simon / ü. G. Probst, Foto Reinhard Linke

 

 

13. Mai 2010

Conger Cup Ranglistenregatta auf dem Main


Das Conger-Feld beim Start.

Am Wochenende (08./09.) Mai fanden sich Conger-Segler aus Hessen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, und Bayern am Main ein, wo der Segelclub Hochheim seine alljährliche Conger Cup Regatta ausgeschrieben hatte. Der Conger Cup ist eine Ranglistenregatta der vom Deutschen Seglerverband anerkannten nationalen Bootsklasse “Conger“. Die Wettfahrten zählen als Wertungslauf für die diesjährige Rangliste und als Qualifizierungslauf zur Hessenmeisterschaft. Am Samstag gegen 13:00 Uhr schoss Wettfahrtleiter Detlef Banniza die Regatta an. 17 Mannschaften gingen mit ihren Conger-Jollen an den Start. Bei mäßigen Windverhältnissen konnten die Segler an diesem Tag zwei Wettfahrten durchführen. Vereinseigene Sicherungsboote und die DLRG Hochheim waren auf dem Wasser in Bereitschaft. Sie machten vor allem auf die Berufsschiffe in und aus der Kostheimer Schleuse aufmerksam, deren Fahrwasser durch das Regattafeld geht und die uneingeschränkt Vorfahrt haben. Es waren gerade wegen der Schwachwind-Verhältnisse spannende Wettkämpfe zu beobachten, besonders wenn “alte Taktiker“ aus ihrem Hochheimer Heimatrevier mit “gestandenen Gästen“ um die besten Positionen an den Wendebojen kämpften. Nach zwei spannenden Wettfahrten, bei denen es oft darauf ankam, die beste “Windfahne“ zu finden, klang der erste Wettkampftag bei einem guten Essen und dem legendären “Seglerhock“ aus. Am folgenden Sonntag sollten noch ein bis zwei Wettfahrten folgen. Nach einem gemeinsamen Frühstück gab es zunächst eine Startverschiebung wegen Flaute und Dauerregen. Auch die Wettervorhersage ließ für die nächsten Stunden keine Besserung erwarten. Die Regattaleitung hatte keine andere Wahl, als gegen 12:00 Uhr die Startbereitschaft aufzuheben und die Regatta abzubrechen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen gab es trotzdem die obligatorische Siegerehrung. Knapp aber verdient ging der 1. Platz an Thomas Hartmann und Julianne Sohn vom SCHo. Auf dem 2. Platz folgten Michael Altmann und Elvira Schulze, ebenfalls SCHo. Platz 3 ging an Sven Naumann und Andre Stahl von Hamburger Segel-Club bzw. Segelclub Westerwald e.V.. Besonders die Gäste, die noch eine weite Heimreise vor sich hatten, konnten sich dann zeitig auf den Weg machen. Das Wetter war leider nicht perfekt, aber die Stimmung wie immer gut und kameradschaftlich.

Das nächsten Ereignis im Segelclub Hochheim wird der Aquila-Cup am 12. und 13. Juni sein.

Friederike Hohmann, Fotos Rainer Kaus (SCHo)

 

 

10. Mai 2010

Wechselhafte Bedingungen an der Krombachtalsperre

Nicht gerade mit den schönsten Segelbedingungen begann die Regatta am Wochenende des ersten Mai: leicht wolkenbedeckter Himmel und fast kein Wind herrschte am Samstagnachmittag im Westerwald. Doch nachdem sich am späten Nachmittag ein leichter Wind durchsetzen konnte wurde der erste Lauf gestartet. Leider hatten Henrik Simon (WSVB-L) und David Heitzig (NRV) keinen sehr guten Start und lagen nach der ersten Kreuz nicht einmal unter den ersten 10 Booten. Doch mit jedem Schenkel konnten sich die beiden Athleten mit ihrer 470er Jolle Platz um Platz souverän nach vorne arbeiten und beendeten das Rennen auf dem zweiten Platz.

Am Sonntag sah es zunächst ähnlich aus wie am Tag zuvor, nur mit etwas mehr Sonne und dafür auch mit etwas mehr Böen. Wieder erst am Nachmittag konnte ein Rennen bei sehr böigem und sehr stark drehendem Wind gestartet werden. Henrik und David fuhren von Anfang an unter den ersten drei mit, doch die Platzierung in diesem Lauf blieb bis kurz vor Ende ungewiss. Sie konnten sich jedoch den ersten Platz sichern. Vor dem nächsten Lauf zog noch eine kleine Front mit heftigen Regengüssen durch, nach der sich der Wind dann aber noch einmal stabilisierte.

David Heitzig (li.) und Henrik Simon (re.). Mit dem letzten Rennen in dem die beiden noch einmal gewannen, konnten sich Henrik und David ihren Sieg sichern. Dadurch liegen sie im Moment außerdem auf dem ersten Platz der Hessenmeisterschaft. Den zweiten Platz belegte das Team Julian Hipp vom SKBUe und Florian Tang vom DYC (beide NRW) vor Kristof Doffing vom YCBayerl (NRW) und Jan Kaminski vom DSCL.

Als nächstes steht nun für Henrik Simon und David Heitzig die deutsche Juniorenmeisterschaft in Travemünde an und danach zunächst einmal die mündlichen Abiturprüfungen.

Henrik Simon, ü. Probst / Foto Ralf Korschinsky SCWw

 

 

10. Mai 2010

Segler proben den Seenotfall im Langener Hallenbad

Am Samstag, d. 24. April führten Dreieich-Segelclub Langen, Hessischer Seglerverband und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Langen im Langener Hallenbad ein Sicherheitstraining für Fahrtensegler durch. Neben Seglerinnen und Seglern vom Langener Waldsee hatten Segelsportler aus ganz Hessen den Weg nach Langen gefunden. Um 10 Uhr begrüßte Seminarleiter Reinhard Fuhr vom DSCL die 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und brachte ihnen Strategien zum Überleben auf See nahe. Dabei wurden Themen wie z. B. Unfallprävention, Crewführung in Notfällen, Rettungssysteme, Notausrüstung, Notverfahren, Überleben in der Rettungsinsel und Bergung durch Hubschrauber angesprochen und diskutiert. Nach der Mittagspause erklärte Willi Appel von der DLRG die wichtigen medizinischen Themen „Unterkühlung und Herz-Lungen Wiederbelebung“. Mit seinem humorvollen und kompetenten Vortrag gelang es ihm, jedes aufkommende Bedürfnis nach Mittagsschlaf im Keim zu ersticken. Aufgeblasen, fertig, ab ins kühle Nass! Anschließend durften die Teilnehmer selbst Hand anlegen und unter Anleitung von Ulrike Schmidt und der Mannschaft der DLRG selbst die Wiederbelebung an zwei Phantomen üben. Den weiten Weg aus Düsseldorf hatte der Geschäftsführer der Firma Lenz-Rega-Port und Spezialist für Rettungsinseln, Herr Daniel Lenz, auf sich genommen, um den Höhepunkt des Seminars, die praktischen Übungen mit der Rettungsinsel im Hallenbad mit den Segelsportlern durchzuführen. Es zeigte sich, dass der Einstieg aus dem Wasser in eine Rettungsinsel nicht einfach ist und geübt werden muss. Alle Referenten waren beeindruckt vom Eifer, mit welchem die Seglerinnen und Segler bei der Sache waren. Gegen 18 Uhr endete die Veranstaltung mit der Übergabe der Teilnahmezertifikate. Der Präsident des Hessischen Seglerverbandes, Klaus Lachmann, bedankte sich bei Organisatoren und Referenten. Ohne die gute Zusammenarbeit der beteiligten Vereine, das Engagement der Firma Lenz und die Bäder GmbH, die das Langener Hallenbad den Seglern zur Verfügung stellte, wäre eine solche Veranstaltung nicht durchführbar.

Reinhard Fuhr, Fotos Bernd Best

 

 

04. Mai 2010

Ansegeln auf dem Dutenhofener See

Beim Gießener Segelclub fand am Sonntag, 02. Mai, das traditionelle Ansegeln statt. Die Clubmitglieder trafen sich ab 14.00 Uhr mit ihren Gästen auf ihrem Vereinsgelände, dem Dutenhofener See, um seglerisch den Frühling zu begrüßen.

Die Winterpause war nach sechs Monaten Winterquartier endlich vorbei, die Boote waren überholt und repariert und auch das Vereinsgelände war nach einigen Frühjahrsarbeitsdiensten durch die Clubmitglieder wieder fein hergerichtet. Bedingt durch den langen Winter mit den langen Frostperioden Manfred Gießmann und Ute Seim auf KELT waren noch nicht allzu viele Segelboote aus den Winterquartieren auf dem Wasser. Das wird sich aber in den nächsten Tagen ändern, die zugewiesenen Liegeplätze werden sich dann schnell füllen.

Das Wetter war an diesem Sonntag sehr unbeständig. Die Wetterprognose war ungünstig, es wehte anfangs überhaupt kein Wind. Es gab Regenschauer, die von Gewittern begleitet wurden, so dass sich der See nur sehr zögernd mit Segelbooten

füllte. Aber dann plötzlich kam guter Segelwind auf und auch die Sonne quälte sich durch die Wolken, so dass der gesamte See mit weißen Segeln überfüllt war. Auch die jugendlichen Segler waren mit ihren Opti-Jollen mit von der Partie und hatten ihre

Freude am Geschehen.

Die Clubmitglieder, die nicht auf dem Wasser waren, saßen auf bereitgestellten Bänken auf dem Clubgelände, schauten dem maritimen Treiben auf dem Wasser zu oder genossen die ersten Frühlingsstrahlen bei Fachgesprächen, Kaffee und Kuchen. So konnte das Ansegeln am Nachmittag harmonisch beendet werden. Die Segelsaison 2010 war hiermit eröffnet.

Gerd Korzer

 

 

28. April 2010

50 Jahre Schwertzugvogel Jubiläumsregatta um den Mengwurstorden

Am 24.04.201 begrüßte der Wasser- und Fischereisportclub Schotten 11 Mannschaften aus ganz Deutschland an der Niddatalsperre. Zu 5 angereisten Im Vordergrund (gelbes Boot) späteres bestes hessisches Team Marcus Pfeiffer und Sabine Schulz. hessischen Mannschaften kamen Mannschaften aus NRW, Rheinland Pfalz und Bayern. Die Veranstaltung war in diesem Jahr auch wieder Wertungsserie zur Hessenmeisterschaft sowie der Süddeutschen Meisterschaft der Schwertzugvögel. Bei herrlichem Sonnenschein aber lauen Winden konnte am Samstag nur eine Wettfahrt in die Wertung gesegelt werden. Der Samstagabend klang traditionell mit einen typischen hessischen Gericht „Rippchen mit Kraut“ und Freibier aus. Abgerundet wurde der Seglerhock von Mitsegler Jan Rohpeter aus Münster NRW mit Gitarrenmusik. Am Sonntag konnte Wettfahrtleiter Frank Berdan noch eine zweite und dritte Wettfahrt in die Wertung bringen. In der dritten Wettfahrt wurde an der Niddatalsperre eine kleine Premiere mit einem Up- and Downkurs mit Tor gefahren, was von den traditionell gewohnten Dreieckskurs-Schwertzugvogelseglern gut angenommen wurde.

Sieger um den Mengwurstorden wurde das Team Ulrich Brach und Christoph von links Wettfahrtleiter Frank Berdan, 3. platzierte Sabine Schulz und Marcus Pfeiffer (WFC) , Sieger Christoph Hausmann und Ulrich Brach (RCTT), 2. platzierte Waldemar Garnin (WFC) Axel Fischer (RCTT) . Hausmann vom RCTT aus Rheinland Pfalz. Zweiter Sieger wurde das Team Axel Fischer (RCTT) der mit einen jugendlichen des WFC- Schotten Waldemar Garnin segelte. Auf den dritten Platz und damit beste hessische, sowie gemischte Mannschaft, wurden Marcus Pfeiffer und Sabine Schulz, beide WFC-Schotten. An die Sieger sowie beste gemischte Mannschaft, weitestgereiste Mannschaft und letzte Mannschaft wurde der Mengwurstorden, eine einheimische Spezialität (Gemisch aus Blut- und Leberwurst), verliehen.

Marcus Pfeiffer, Fotos Barbara Schnaas.

 

 

28. April 2010

„Driedorfer Schleifchen“ von der Sonne verwöhnt

Der Westerwald präsentierte sich dieses Jahr sonnig-warm bei freundlichen 16-22°C - unter blauem Himmel konnten 18 Opti-B Segler um die Wette segeln - am Samstag (24.04.) nachmittags begann es mit 2 Windstärken aus Ost, die dann aber gegen Ende der ersten Wettfahrt abflauten. Der Wind drehte, auf dem Wasser gab es immer mehr glatt spiegelnde Flecken, so dass der Wettfahrtleiter Moritz Deml an diesem Nachmittag doch keine Wettfahrt mehr starten konnte. Die jungen Segler hatten so die Gelegenheit sich im und ums Clubhaus in vielfältiger Weise auf die kommenden Wettfahrten vorzubereiten.

Am Sonntagmorgen (25.04.) ging es um 10 Uhr bei zuerst 2-3 Windstärken aus Südost weiter. Der Wind frischte auf, so dass in der letzten Wettfahrt doch zwei Segler die Wassertemperatur prüften - zur Freude aller Beteiligten konnten die geplanten vier Wettfahrten gut absolviert werden.

Mit einer konstanten Leistung segelte Kolja Wieruch vom SKBUe (NW174) mit minimaler Punktzahl auf Platz eins, gefolgt von Jan Rex vom WSVB (NW078) mit fünf Punkten. Platz drei erreichte Paula Fischbach vom YCL (NW077) punktgleich mit neun Punkten vor ihrem Vereinskollegen Til Fernholz. Bester hessischer Segler war Robert Landgrebe von der SGK (H016) auf Rang sieben.

Ralf Korschinsky, Sportwart SCWw

 

 

24. April 2010

„Orca“ wurde getauft

In Hochheim stehen die Segelboote seit geraumer Zeit wieder auf ihrem Platz am Mainweg und der Steg ist wieder im Wasser.

Am Sonntag, dem 18.04. lud der Club dann um 11:00 Uhr zum Start der Riesling-Regatta – das Ansegeln des Segelclub Hochheim. Zuerst gab es jedoch gleich noch 2 Bootstaufen zu begießen. 13 Boote standen zum Start bereit, als der 1. Vorsitzende des Vereins, Dr. Rainer Basten, die Segler sowie zahlreiche Ehrengäste aus den Reihen der Sponsoren und die neue Saison begrüßte und das obligatorische Glas Sherry in dem Main vergoss; ein alter Seglerbrauch an Rasmus, der Herr über alle Meere, Flüsse, Seen, Teiche, Tümpel etc… Es folgte die Bootstaufe von “Martini“ - einem neuen 470er von Martin Lutz – der hier im Verein das Segeln im “Optimisten“ erlernte und jetzt als Jugendlicher bereits in eine olympische Klasse vorgedrungen ist.

Danach folgte die Taufe von “Orca“, dem neuen Schmuckstück des Vereins. “Orca“ ist ein Aluminiumboot, das als neues Sicherungsboot für die Jugendarbeit angeschafft wurde und natürlich auch bei den sechs jährlichen Regatten in Die Sieger Thomas Hartmann und Julianne Sohn erhalten die „Siegestrophäe“ aus der Hand von Sportwart Jürgen Bauer. Hochheim seinen Dienst versehen wird. Der Ersatz für den weit über 30 Jahre alten Vorgänger war möglich dank großzügiger Unterstützung der Mainzer Volksbank, FraportAG, des Sportkreis Main-Taunus / Ministerium des Innern und für Sport, sowie mehrerer privater Sponsoren.

Der Wind war an diesem Tag leider nur lau. Trotzdem konnte Regattaleiter Michael Altmann aber gegen 12:40 die Wettfahrt starten und 13 Jollen segelten in die neue Saison. Rasmus war an diesem Tag noch etwas verschlafen; das mit der glücklichen Heimkehr hat aber prima geklappt. Thomas Hartmann und Julianne Sohn konnten als Sieger den namensspendenden “Riesling“ aus der Hand von Sportwart Jürgen Bauer in Empfang nehmen. Auch das neue Sicherungsboot wurde nicht wirklich gefordert. In ein paar Tagen ist wieder Wochenende und am 08./09. Mai 2010 die nächste Regatta…

Friederike Hohmann, SCHo, Foto Segelclub Hochheim

 

 

23. April 2010

Erster Worldcup des Jahres vor Palma de Mallorca

Vom 28. März bis zum 2. April fand, wie jedes Jahr an Ostern, der Princess Sofia Cup in der Bucht von Palme de Mallorca statt. Mit dabei waren, neben 140 anderen Teams, auch dieses Jahr wieder Henrik Simon (WSVB-L) mit seinem hamburgischen Vorschoter David Heitzig (NRV) mit ihren Trainer Reinhard Linke.

Nach der langen Pause und wenig Training wegen Abitur von David und Henrik hatten die beiden vor allem am Anfang starke Probleme wieder in das Regattageschehen rein zu kommen und ihren Rhythmus zu finden. Bei leichtem Wind und Welle war die Geschwindigkeit an den ersten beiden Tagen zwar besser als gewöhnlich, doch taktische Fehler und eine Disqualifikation wegen eines Frühstarts warfen das Team ständig wieder nach hinten.

Nachdem am Dienstag dann zu viel Wind zum segeln war, kam mittwochs eine Flaute. Nachmittags konnte bei guten Bedingungen aber noch einige Rennen gefahren werden. Am Folgetag fand nur noch ein Rennen statt, dann schlief der Wind wieder ein und die 470er-Segler wurden nach vier Stunden nach und nach „rein geschickt“. An den letzten beiden Tagen konnte sich die Mannschaft noch einmal ein wenig nach vorn arbeiten, sodass sie schließlich auf dem 74. Platz von 100 männlichen Teilnehmern lagen. „Definitiv ist das kein Traumergebnis, wir dachten eigentlich an das Mittelfeld – aber durch das wenige Training über den Winter ist es vertretbar“ so David nach der Regatta.

Anschließend folgten noch einige schöne Trainingstage mit dem Berliner Landeskader, an denen vor allem die Geschwindigkeit am Wind wieder auf Vordermann gebracht werden konnte. Montagabend ging es dann Richtung Heimat.

Nun steht erst einmal die Hessenmeisterschaft an der Krombachtalsperre an, danach die Deutsche Juniorenmeisterschaft in Travemünde und leider wieder nur sehr wenig Training wegen den nun anstehenden mündlichen Abiturprüfungen.

Henrik Simon

 

 

22. April 2010

Sportplakette der Stadt Offenbach für Karlo Schmiedel

Im Rahmen der Offenbacher Sportlergala am 25. März 2010 erhielt Karlo Schmiedel, Mitglied im SegelClub Undine Offenbach, die Sportplakette der Stadt Offenbach. In der Offenbach Post vom 26. März 2010 erschien dazu der folgende Artikel:

„Oberbürgermeister Horst Schneider verleiht Karlo Schmiedel die Sportplakette der Stadt.“

Schmiedel hat sich um den Segelsport in Offenbach und in Hessen verdient gemacht. Von 1978 bis 1999 war er 21 Jahre im Vorstand des Segelclub Undine, als Jugendwart, Kassenwart und drei Jahre als Vorsitzender. In den Jahren 2000 bis 2006 war er Vizepräsident beim Hessischen Seglerverband und in dieser Funktion für den Geschäftsbereich Leistungs- und Wettsegeln tätig. Seit 2006 ist Karlo Schmiedel Referent für Wettfahrtleiter- und Schiedsrichterausbildung beim Hessischen Seglerverband.

„In all den Jahren“, so Schneider, „leistete Karlo Schmiedel hervorragende ehrenamtliche Arbeit.“ Schmiedel erfülle nach den Vorgaben der Offenbacher Sportförderrichtlinien mit einer über dreißigjährigen, ehrenamtlichen Tätigkeit die Voraussetzungen für die Verleihung der Sportplakette in „beeindruckender Weise“. (Von Martin Kuhn, ü. Ralf Jäger, SCU)

 

 

18. April 2010

Geballtes Wissen und nützliche Tipps - Seglerabend in Kronberg

Am 9. Juni 2010 heißt es wieder "Segler unter sich". Das Autohaus Avalon Premium Cars lädt zur Veranstaltung „Land Rover live Segeln“ ein. Knüpfen Sie neue Kontakte und fachsimpeln Sie mit hochkarätigen Segelreferenten. Diplom-Meteorologe und meteorologischer Berater Joachim Piesker spricht über die "kleine Wetterkunde für Regattasegler" und Silke Hahlbrock (Europameisterin 2009 und fünft-platzierte der Weltrangliste) gibt praktische Tipps zum Thema "Matchrace - Schach auf dem Wasser".

Bei kostenfreiem Eintritt erwartet Sie ein spannender Themenabend im Autohaus Avalon Premium Cars (Frankfurter Straße, 61476 Kronberg). Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr. Anmeldungen unter Tel. 0800/1088600, Fax 0800/1033200 (kostenfrei) oder info@landrover-contact.de / www.landrover-live.de

Nicole Sommer, PSR GmbH

 

 

14. April 2010

Der aktuelle Weltmeister der Master Laser-Segler gewinnt auch in Langen

Der Saisonbeginn beim Dreieich-Segelclub-Langen auf dem Langener Waldsee brachte eine Rekordbeteiligung von 63 gestarteten Booten. Der DSC-L sah sich am 10. und 11.April 2010 beim Laser- u. Finn-Cup in die 70er Jahre zurückversetzt. Auf dem Wasser waren 22 Laser-Standard, 15 Laser-Radial und ausgezeichnete 26 Finn.

Wieder am See konnten die Teilnehmer den amtierenden Laser Master Weltmeister Wolfgang Gerz begrüßen. Bleiben wir gleich bei ihm. Er beherrschte seine Klasse mit 3 Siegen in 3 Wettfahrten. Das Streichergebnis spielte keine Sieger Laser Standard v.l.n.r. Wimmer, Gerz, Noack. Rolle mehr. Teilweise konnte er und auch andere Laser-Segler in die (5 Minuten jeweils früher gestarteten) Finns hineinkommen. Wolfgang Gerz vom Segler-Verein Wörthsee e.V. hatte einen, auf dem Langener Revier sehr erfahrenen, Kontrahenten mit Claus Wimmer vom Segelclub Laacher See Mayen e.V.. Wimmer wurde mit den gewerteten Wettfahrten 3. Rang und zweimal 2. Rang, guter 2. der Regatta vor Reinhard Noack vom Allg. Hess. Yachtclub, der die Plätze 3, 4 und 2 belegte.

Bester Segler vom austragenden Verein bei den Laser Standard wurde wieder einmal Darius Fekri. Vor Darius Fekri, der 5. Wurde, erreichte Thomas Leukel vom Yacht-Club-Lister am Biggesee.

Die Laser Masterwertung brachte das Gleiche Ergebnis wie beim Laser-Cup. Ähnlich eindeutig waren die Ergebnisse bei den Laser Radial.

1. Dennis Leukel Yacht-Club-Lister, 2.Georg Rüppel vom SC Edersee, 3. Marc Oberheim vom Wassersportverein Bergstraße. Bei den Radial war bester Segler vom DSC-L auf einem sehr guten 5. Platz Oliver Jorg.

Bei den Finn-Seglern, die mit 26 Booten ein für Hessen außergewöhnliches Feld stellten, war der Abstand zwischen den Siegern größer als bei den Laser. Auf den 1. Platz segelte mit den gewerteten 2 x 1. und 1 x 2.Platz Karl-Heinz Erich vom Allgem. Hess.Yachtclub vor Michael Knoll vom Segelclub Handwerk Plauen e.V.. Dritter wurde Detlef Stock von der Segelgemeinschaft Waldsee e.V.. Hier landeten als beste DSC-L Segler auf den 6. und 7. Platz Detlef u. David Guminski.

Überhaupt war die Beteiligung von Aktiven aus Langen gut. Allein vom DSC-L waren es 14 Segler.

Die Windverhaltnisse, die Strecke am Samstag waren teilweise hart. Der Samstag brachte 3 Wettfahrten bei Wind aus NNO u. 0 mit 2-4 Bft. Die Segler kämpften von 14.30 bis 18.30 Uhr ohne Pause auf dem Wasser. Am Sonntag wurde die Regatta noch mit einem mächtigen Regenschauer und fast orkanartigen Winden beendet. Dies führte dann in der letzten ¼ Stunde zu Massenkenterungen.

Die Segler waren teilweise bereits seit Freitag am Revier. Es wurde geklönt, gefeiert und gekämpft. Die Küche konnte die Hungrigen ausreichend sättigen.

Michael Kalis, Pressewart DSCL

 

 

22. März 2010

Am Diemelsee treffen sich die hessischen Segler

Ein interessanter Workshop und eine konstruktive Verbandsversammlung erwartete die Delegierten am 13. März am Hessischen Seglertag 2010. Dabei hatten die Veranstalter schon etwas gemischte Gefühle, denn als Veranstaltungsort diente diesmal das Haus des Gastes in Heringhausen am Diemelsee. Und dieser landschaftlich reizvolle See im nordwestlichsten Eck von Hessen war zugefroren, die Skilifte im 10 km entfernten Willingen in vollem Betrieb. Wer wird denn da an Segeln denken? Doch die Mienen hellten sich auf, als nach und nach die Vertreter von 22 hessischen Segelclubs eintrafen und am Schluss über 60% der Stimmen anwesend waren. Sogar die beiden südlichsten hessischen Segelclubs aus Biblis und der Bergstraße schickten ihre Vertreter, die großen Vereine aus Langen und auch viele aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen. Verdient hat sich das der Sport-Segel-Club Diemelsee als ausrichtender Verein, viel Arbeit steckte in dem seglerisch herrlich geschmückten Raum und der guten Bewirtung. Sogar eine „Europe“-Jolle mit der Original-Baunummer G03 war ausgestellt.

Wie schon in den Vorjahren beginnt der Seglertag bereits am Vormittag mit einem Workshop. Frau Schülzgen von der Fa. ARAG erläuterte die Sportversicherung des LSBH. Ein interessanter Vortrag, der viele Fragen aus dem Plenum auslöste, die von der Moderatorin kompetent beantwortet wurden. Nicht weniger spannend dann ein Fotovortrag von Herrn Nowak von der Fa. Pantenius. Er stellte die Top 8 der Sportbootschäden dar, von der über die Autobahn kullernden Traileryacht bis hin zur Kollision mehrerer Boote. Manch einem Eigner dämmerte es da schnell, dass bei einer Grundberührung die Bergungskosten ein Mehrfaches des Yachtwertes ausmachen kann. Wie soll man eine Yacht von einem felsigen Ufer bergen, wenn von Land aus kein Kran hinkommt und vom Wasser aus kein größeres Schiff?

Am Nachmittag dann die eigentliche Verbandsversammlung mit dem üblichen Procedere. Der Vorsitzende des SSCD, Hans-Jürgen Schaewitz, begrüßt die Gäste und die Ehrengäste und stellt den gastgebenden Verein vor. Sein 40jähriges Bestehen hat der 165 Mitglieder zählende Verein im letzten Jahr gefeiert, sein Schwerpunkt ist die Jugendarbeit. Der Präsident des HSeV, Klaus- Der Präsident bedankt sich bei Gastgeberin Barbara Schaewitz. Dieter Lachmann, steigt nach der Eröffnung sehr schnell in die Arbeit ein. Viel steht auf der Tagesordnung, von Ehrungen über Neuwahlen bis zur Abarbeitung von Anträgen. Er eröffnet das Treffen mit einem Dank an den ausrichtenden Verein und freut sich, trotz der winterlichen Straßenverhältnisse neben den Delegierten und Kommodore Koltzsch als Ehrengäste auch den Beigeordneten der Gemeinde Diemelsee, Herrn Michael Hechsel, und vom SC Brilon Herrn Klaus Krämer, sowie den DODV-Vorsitzenden und Seglerratsmitglied Günther Nülle begrüßen zu dürfen.

Eine erfreuliche Aufgabe für ihn ist die Ehrung von erfolgreichen hessischen Seglern. Es holten sich Karlo Schmiedel und Stefan Oetken den Vizeweltmeistertitel in der 470er-Klasse „Grandmaster“, Horst Rudorffer mit seiner Crew der Shark 24 „Hai Light“ wurde zum dritten Mal Europameister, Eva Deichmann erreichte in der DJoM in der Altersklasse U19 einen 6. Platz und Kilian König und Johannes Brack ersegelten sich mit ihrem FD auf der Kieler Woche einen 4. Platz und in der WM in Holland einen 12. Platz.

Die Berichte des Vorstandes geben in vielen kleinen Punkten einen guten Überblick über die im letzten Jahr geleistete Arbeit. Aufwendig war die Mitsprache bei vielen behördlichen Projekten, von der „Europäischen Wasserrahmen Richtlinie“ bis hin zur „Grüngürtelverordnung der Stadt Frankfurt“. Allein der „Regionalplan Südhessen“ umfasst 130 Seiten, hinzu kommt das Aufrufen von 5 großen Landkarten mit vielen Detailhinweisen. Damit die Zusammenarbeit der ehrenamtlichen Verbandsmitglieder mit den hauptamtlichen Verwaltungsjuristen etwas ausgewogen wird, haben sich einige Anliegervereine und der Hessische Landesverband Motorbootsport mit dem HSeV zusammengeschlossen. Die Vize Finanzen kann diesmal stolz auf einen geplanten Überschuss zum Jahreswechsel verweisen, der es ihr ermöglicht, Zahlungsverpflichtungen zum Jahresanfang nachzukommen, noch bevor die Verbandsbeiträge des neuen Jahres einlaufen. Wieder einmal muss der Landesjugendobmann die Anforderungen im Leistungssport durch Vorgaben des LSBH, des DSV und des DOSB erklären und auf die Verpflichtung hinweisen, dass Fördergelder der öffentlichen Hand zweckgebunden zu verwenden sind.

Zu wählen sind die Funktionen „Vizepräsident/in Finanzen“ und ein Kassenprüfer. Amtsinhaberin Elke Wehling, die nun schon 17 Jahre das Amt „Vize Finanzen“ im HSeV ausübt, stellt sich wieder zur Verfügung, als Kassenprüfer wird der Gastgeber H.-J. Schaewitz vorgeschlagen. Schnell ist dieser Punkt abgearbeitet, die Delegierten wählen sie einstimmig.

Ein Antrag zur Änderung der Hessenmeisterschaftsordnung wird von den Delegierten abgelehnt, ein zweiter über Eigenanteile bei Trainingsarbeiten zurückgezogen, da er bereits gelebte Praxis ist.

So ging ein konstruktiver Verbandstag mit interessanten Diskussionen nach 6 Stunden zu Ende und viele freuen sich, die Runde im nächsten Jahr wieder zu sehen.

Günther Probst

 

 

01. März 2010

Neun Tage Training im Februar

Nach neun Tagen durchgehenden Trainings in der Bucht vor Palma de Mallorca vom 13. bis zum 21. Februar konnten das 470er-Team Henrik Simon/David Heitzig (WSVB-L/NRV) auf sehr gut genutzte und auch schöne Trainingstage zurück schauen. Trotz vielen Regens war auch die erste gesunde Bräune im Gesicht zu verbuchen.

Als David am 13. morgens in Palma landete, bereitete Henrik bereits die 470er Auch das will gelernt sein Jolle vor. Es wurde keine Zeit verloren, um nach der langen Pause, seit dem Palamos Christmas Race, so schnell wie möglich wieder auf dem Wasser zu sein.

Um gleich einen Vergleich mit anderen Booten zu haben, schloss man sich mit 2 Teams aus NRW zusammen, sodass die Segler mit drei Booten neben Geschwindigkeitsvergleichen auch erste Wettfahrten starten konnten. Nach den ersten Wenden war jedoch klar, dass besonders David heute die speziellen Bewegungsabläufe wieder auffrischen musste. Am Ende des Tages war dies geschehen. So war für den ersten Tag zwar kein wesentlicher Fortschritt zu verbuchen, die Zwei befanden sich allerdings nach der langen Pause wieder auf gutem Niveau.

An den folgenden Tagen standen weitere Geschwindigkeitsvergleiche, jedoch auch Manövertraining an. Am Mittwoch den 17. segelten Henrik und David mit Trainer Reinhard Linke auf dem Motorboot als Verstärkung fast ganz bis nach Cala Nova. Dies ist ein kleiner Ort auf der anderen Seite der Bucht von Palma. Kurz vorher drehte man jedoch um, sodass eine heiße Schokolade in Cala Nova ins Wasser fiel.

Am Donnerstag ging das Team das erste Mal mit dem Bundestrainer Tomek auf das Wasser. Mit dabei waren noch 2 Teams, die beide im Vergleich zu Henrik und David einige Schritte voraus sind. Dies hatte Vorteile, denn so arbeitete sich das Team erschwert, jedoch auch stetig auf den nächsten Level vor. Die Bedingungen änderten sich von Tag zu Tag. So war neben sehr leichtem Wind auch bis zu 20 Knoten am Samstag Teil der Bedingungen. Täglich wurde so ein Vergleich hergestellt und Henrik und David konnten sich durchaus auch schon behaupten. Dies war eine positive Erfahrung und motivierte die Zwei. An Land wurden die Änderungen am Trimm dokumentiert und weiter ausgewertet. Der Bundestrainer brachte viele Denkanstöße und konnte bei allen Bedingungen neue Trimmeinstellungen aufzeigen. Deren Ergebnis konnte jedoch aus Zeitknappheit nicht absolut bis zum Ende getestet werden. So sind die kommenden Trainingseinheiten mit dem Bundestrainer zusätzlich dem Trimm gewidmet.

Nachdem David Heitzig Anfang Februar seine schriftlichen Abiturprüfungen geschrieben hat, geht es bei Henrik Simon wieder ans Lernen für seine Prüfungen. Wir wünschen ihm alle viel Glück und Erfolg!

Als nächstes Ziel steht die erfolgreiche Teilnahme am Princess Sofia Cup an, auf den sich das Team Simon /Heitzig mit diesen neun Tagen durchaus gut vorbereitet hat.

Text David Heitzig, Foto Reinhard Linke

 

 

28. Februar 2010

Größte hessische Segelveranstaltung auf der Ostsee

Zum 19. Mal richtet der Fahrtensegler-Club Königstein die Hessenregatta aus. Diesmal mit einer Rekordbeteiligung von 78 Yachten. 49 Yachten stammen aus Hessen, 27 aus anderen Bundesländern, eine aus den Niederlanden und eine aus Schweden.

Die hessischen Teilnehmer kommen aus 17 Segelclubs. 9 Segelclubs erfüllen Hessenregatta 2009: Flaggenappell im Hafen von Stubbekoebing. durch die Teilnahme von mehr als 3 Yachten die Voraussetzung um den Hessencup zu segeln, die höchste Ehrung für hessische Fahrtensegler.

An dieser größten hessischen Segelveranstaltung nehmen über 350 aktive Seglerinnen und Segler teil. Am Sonntag, den 16. Mai 2010 fällt traditionell vor den drei Hochhäusern in Burgtiefe auf Fehmarn der Startschuss zur Regatta. Etappenziele sind Gedser, Stubbeköbing, Warnemünde, Grömitz und wieder Burgtiefe auf Fehmarn als Zielhafen.

Am Ende der Regatta haben die Teilnehmer über 300km (ca. 160 sm) auf der Ostsee zurückgelegt, bevor der Hessencup an den entsprechenden Segelclub während der Siegerehrung am Freitag den 21. Mai übergeben wird.

Text Klaus Mackeprang FSCK 1995 / Foto Probst

 

 

22. Februar 2010

Faschingstraining in Hyères

Am Samstag den 13.02.10 fuhr die hessische Kaderseglerin Eva Deichmann vom Wassersportverein Bergstraße zu ihrem zweiten Trainingslager dieses Jahres. Dieses Mal trainierte sie mit dem Baden-Württembergischen Landeskader unter der Anleitung der Trainer Mathias Rebholz und Peter Ganzert in Hyères am Mittelmeer.

Eva auf dem Mittelmeer, zuhause liegen 20cm Schnee. Am Faschingssonntag begann das Training bei frischen 10° C und einem mäßigen Wind, und obwohl sich die Segler wärmeres Wetter gewünscht hätten, konnte gut gesegelt werden. In den darauf folgenden Tagen wurden die Bedingungen schlechter, am Montag war nur sehr wenig Wind und dann setzte auflandiger Sturm ein, sodass nicht trainiert werden konnte. Obwohl die entstandenen Wellen den Hafen teilweise überschwemmt und die Sliprampen zerstört hatten, konnte am Mittwoch wieder gesegelt werden. Bei recht wenig Wind, hohen Wellen und strömendem Regen, sehr schwierigen Bedingungen, konnte die Fahrtechnik verbessert werden. Am nächsten Tag war das schlechte Wetter jedoch wieder vergessen, denn bei strahlendem Sonnenschein und mittelstarkem Wind hatten die jungen Segler noch einmal die Chance, ihr Können auf dem Wasser zu verbessern.

Am Ende der Woche fiel die Bilanz trotz allem positiv aus, Technik und Taktik konnten wieder aufgefrischt und verbessert werden, bevor im April die Regattasaison mit dem Europa Cup in Hyères beginnt.

Text: Eva Deichmann Bild: Mathias Rebholz

 

 

19. Februar 2010

Große Ereignisse werfen ihren Schatten

Auf der Jahreshauptversammlung des Segelclub Inheiden e.V. wurde vom Vorstand auf das Programm für 2010 aufmerksam gemacht. Einer der Höhepunkte hierbei ist die Teilnahme an der Landesgartenschau in Bad Nauheim, sowie das traditionelle und überregional ebenfalls bekannte Seefest in Inheiden. Daneben wird es wieder für jeweils 50 Kinder möglich sein, am Anfang Klaus-Dieter Lachmann, 25jähriges Mitglied, 1. Vorsitzender SCI und Präsident des Hessischen Seglerverbandes der Sommerferien an den Ferienspielen teilzunehmen, sowie für den erfahrenen Segelnachwuchs an der Opti-Trainingswoche Mitte August.

Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde der 1. Vorsitzende Klaus-Dieter Lachmann geehrt. Große Erfolge hat er in dieser Zeit erwirkt, von der er auch über 20 Jahre im Vorstand tätig ist. Unter anderem wurde er inzwischen zum Präsident des Hessischen Seglerverbandes, hat im Rahmen der Ostsee-Regatta der Dickschiffe das Spinnaker-Manöver "Lachmann-Rolle" eingeführt und hat seine Wurzeln nach wie vor in der Organisation der sportlichen Wettkämpfe, sowie als "Mädchen für alles" im Verein. Der Sturm der Gratulanten hat nicht abgerissen.

Rückwirkend für 2009 hat der Verein das große Korsarenfest anlässlich des 40jährigen Bestehen der Klassenvereinigung der Korsare ausrichten dürfen, an Pfingsten war hierzu eine mehrtägige Veranstaltung mit viel Publikumsandrang, sowie Abendveranstaltungen mit der Herbert Knies Band, sowie ein Äbbelwoifest mit Handkäs und Musik. Daneben waren das Seefest, das Clubfest und die Ferienspiele wie immer gut besucht. Sportlich wurde es für die erfolgreichen 4 Segler der Jugendgruppe, wovon 2 im Kader für Hessen segeln. Auch die Herrenmannschaften des Hochseesports waren auf der Ostseeregatta wieder vertreten, im letzten Jahr bereits mit 4 Booten.

Frank Eiser, SCI, Fotos SCI

 

 

15. Februar 2010

„Unser Trocken-Training in Offenbach“

Am 06.02.2010 trafen wir uns in Offenbach mit Mitja Leipold zum Training: Wir, das sind Max, Victor, Eric, Felix, Kim, Leonard, Katerina und Sebastian. Wir sind Opti-Training im Winter:  vorne von links: Felix Laukhardt, Katharina von Schleinitz, Sebastian Steinmeier, Max Vehling.  Hinten von links: Eric Fischer, Leonard Zacher, Kim Sator. der Opti-Kader des Hessischen Segler Verbandes. Wir sprachen noch einmal über die Flaggensignale, die sind wichtig bei Regatten. „Lernt sie sonst gewinnt ihr nicht!!!“ Nun aßen wir Mittagessen von Kims Mutter es schmeckte super.

Danach schrieben wir den Test, er war nicht so schwer, weil ich geübt habe. Leider wurde ich Dritter! und muss leider; leider den Bericht schreiben. Anschließend machten wir einen Konditionstest: Liegestützen, Hockstreck Sprünge, Situps. Nun spielten wir noch ein bisschen.

Unsere Eltern besprachen noch mit Mitja das Segeltreffen in Hyeres in den Osterferien.

Text Sebastian Steinmeier, Foto Mitja Leipold

 

 

22. Januar 2010

Hessische Laserseglerin in Südfrankreich

Für die Laserseglerin Eva Deichmann aus Heppenheim blieben dieses Jahr die Skier im Keller, denn um sich auf die Segelsaison 2010 vorzubereiten, fuhr sie am 26.12.2009 mit Kaderseglern aus Nordrhein-Westfalen ans Mittelmeer nach Le Lavandou. Während zu Hause die Gewässer bei Minusgraden zugefroren sind, konnten die jungen Sportler am ersten Tag bei Sonnenschein, 15 Grad Nass und schnell, Eva Deichmann in ihrem Element. und recht starkem Wind ihr Training beginnen. Die hessische Kadersportlerin segelte ihr neues Schiff das erste Mal auf einem großen Gewässer und war sehr zufrieden. Über die ganzen Tage sollte die Fahrtechnik im Mittelpunkt stehen. Leider war an den nächsten Tagen sehr wenig Wind, sodass teilweise statt zu segeln Läufe oder Theorieeinheiten gemacht wurden. Zum Glück setzte im neuen Jahr nochmals der Mistral ein, sodass bei Starkwind trainiert werden konnte. An den letzten beiden Trainingstagen gab es auflandigen Wind, leider rutschten auch die Temperaturen auf einstellige Plusgrade ab, trotzdem wurde die Fahrtechnik in den großen Wellen trainiert. Am 06.01.2010 fuhren die Sportler wieder nach Hause. Während sich Eva noch auf ihre restlichen Ferien freuen konnte mussten ihre nordrheinwestfälischen Mitstreiter am nächsten Tag wieder in die Schule.

Das Training war ein guter Auftakt in die Saison 2010, die für die Hessin Ende Juli bei der Jugend-WM in Schottland ihren Höhepunkt haben wird. Besonders interessant für sie war, sich mit der C-Kadersportlerin Lisa Fasselt aus Essen zu vergleichen und zu trainieren. Fasselt hatte kurz zuvor an einem Welt-Cup in Melbourne teilgenommen. In der Zeit bis zum nächsten Training im Februar wird jetzt die Fitness weiter verbessert, um bei starkem Wind noch schneller zu werden.

Text: Eva Deichmann, Bild: Paul Kessler

 

 

08. Januar 2010

Viel und wenig Wind um Neujahr

Nach dem erfolgreichen Christmas Race in Palamos ging das Training für die 470er Segler Henrik Simon (WSVB-L) und David Heitzig (NRV) am 28.12.2009 schon wieder los. Dieses Mal jedoch in Palma de Mallorca. Dazu sind Henrik und Trainer Reinhard Linke schon am 27.12. nach Spanien geflogen, um die Boote per Fähre auf die Insel zu bringen.

Das Training begann mit angenehmen 3 Windstärken, perfekt um Manöver zu üben. An den nächsten Tagen nahm der Wind leider etwas ab, doch die hohe und kurze Welle blieb stehen, so dass David die Arbeit mit dem Spinnaker verbessern konnte, Henrik aber zeitweise mit Seekrankheit zu kämpfen hatte. An Silvester kam dann endlich Wind, bei etwa 6 Windstärken konnten einige erfolgreiche Stunden auf dem Wasser verbracht werden, später nahmen Wind und Welle jedoch weiter zu, so dass nur vormittags gesegelt werden konnte. Aber immerhin konnte an diesen Tagen auch das Boot wieder auf den neusten Stand gebracht werden, waren doch einige technische Änderungen schon seit längerem erwünscht. In der Silvesternacht wütete ein regelrechter Sturm über Mallorca, die olympische Segeljolle der hessisch-hamburgischen Crew und das Motorboot blieben jedoch zum Glück von Schäden verschont. Am Neujahrestag blieb der starke Wind, aber auch die Wellen, die sich schon vor der Hafeneinfahrt brachen, verhinderten jegliche Trainingseinheiten.

Für die nächsten Tage war erst Mal kein Wind vorhergesagt und so kam es dann auch: Vormittags Flaute, nachmittags wurden aber immer 4-5 Stunden gesegelt, so dass insgesamt doch ein guter Schnitt und auch jede Menge Erfolg zu verbuchen war. Am letzten Tag konnte leider gar nicht mehr gesegelt werden.

Ein erfolgreiches Training, doch jetzt muss sich vor allem David erst einmal auf sein Abitur konzentrieren (Ende Januar), bevor es dann an Fasching zum nächsten Training nach Mallorca geht.

Henrik Simon

 

 

05. Januar 2010

Christmas Race der 470er in Spanien

Vom 17.12. bis 22.12.2009 fand in Palamos, nahe Barcelona, das „Christmas Race“ für mehrere verschiedenen Klassen der olympischen Segelszene statt. Diese letzte Regatta des Jahres bietet den Seglern aus vielen Nationen noch einmal die Möglichkeit, den Stand der Dinge zu kontrollieren, bevor es zum Wintertraining geht. Die nächsten Regatten werden erst nach Ostern wieder stattfinden.

Die hessisch-hamburgische 470er-Mannschaft bestehend aus Henrik Simon Training gemeinsam mit den Eidgenossen. (WSVB-L) und David Heitzig (NRV) war allerdings schon seit dem 12.12. vor Ort, um sich gebührend auf das Rennen vorzubereiten und nach zweimonatiger Pause wieder an das Boot zu gewöhnen. Schon während des Trainings strapazierten sehr wechselhafte Winde und niedrige Temperaturen die Trainingszeiten und auch die Nerven der Sportler und des Trainers Reinhard Linke. Trotzdem konnten einige Stunden auf dem Wasser verbracht werden, öfters auch in Kooperation mit Seglern aus der Schweiz.

Die Regatta begann am 18.12. mit schlechten Bedingungen: Nur sehr wenig Wind, der auch noch ständig drehte. Nach vielen abgebrochenen Startversuchen kam am Ende doch ein Lauf zustande, in dem Henrik und David den fünften Platz sichern konnten – ein super Auftakt. Am nächsten Tag war erst einmal zu viel Wind und es fanden keine Rennen statt, dafür überraschte der vierte Advent mit Flaute, nur am späten Nachmittag konnten noch zwei Rennen gefahren werden, durch die die beiden Segler leider auf den 12. Platz zurück fielen. Der letzte Wettfahrttag stand an. Eigentlich waren hervorragende Bedingungen angesagt, Wind um 6 Beaufort und dazu eine ordentliche Welle. Doch wieder kam es anders: Der Wind lag leider nur zwischen 2 und 3 Windstärken, die Welle blieb hoch. Diese Bedingungen machten es der 470er Mannschaft schwer, sich auf dem 12. Platz zu halten, noch dazu einige taktische Fehler und die beiden lagen nach weiteren drei Rennen insgesamt nur noch auf dem 19. Platz, von 54 Teilnehmern.

Insgesamt war das Ergebnis doch vollkommen in Ordnung, es hätte allerdings auch besser sein können, wie einzelne Rennen zeigten. Jetzt geht es für die drei erst mal über die Feiertage nach Hause, am 28.12. beginnt dann schon wieder das einwöchige Training in Palma de Mallorca.

Text Henrik Simon, Foto Reinhard Linke